Kampfmittelräumer entschärft Fliegerbombe auf Wilo-Gelände

Nortkirchenstraße war gesperrt

Das zweite Mal in einer Woche ist in Dortmund eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der 250-Kilo-Blindgänger tauchte bei Bauarbeiten auf dem Wilo-Gelände auf. Sie wurde noch am Donnerstagabend entschärft. Während der Entschärfung war die Nortkirchenstraße gesperrt.

HÖRDE

, 01.06.2017 / Lesedauer: 2 min
Kampfmittelräumer entschärft Fliegerbombe auf Wilo-Gelände

Auf dem Gelände des künftigen Wilo-Campus' wurde die Bombe gefunden. Sie liegt am unteren Rand des Parkplatzes in der Bildmitte.

Aktualisierung 18.56 Uhr: Bombe entschärft

Der Kampfmittelräumer war erfolgreich, die Bombe ist unschädlich gemacht worden. Alle Sperrungen sind mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Aktualisierung 18.10 Uhr: Entschärfung hat begonnen

Die Entschärfung der Fliegerbombe hat begonnen, meldet die Stadt. Erfahrungsgemäß wird sie zwischen 30 und 45 Minuten dauern. Daumen drücken!

Aktualisierung 17.33 Uhr: Beginn der Entschärfung wohl gegen 18 Uhr

Ab sofort ist die Nortkirchenstraße gesperrt, die Buslinie 440 fährt eine Umleitung. Die Haltestellen "Wilo" und "Pferdebachtal" werden für die Dauer der Sperrung nicht angefahren.

Der Beginn der Entschärfung ist für ca. 18 Uhr angepeilt.

Erstmeldung 17.02 Uhr: Keine Anwohner betroffen

An der Nortkirchenstraße entsteht der neue Wilo-Campus. Wahrscheinlich bei diesen Bauarbeiten ist am Donnerstag die Weltkriegsbombe aufgetaucht. Sie wird noch am Abend entschärft werden, meldete die Stadt in einer Pressemitteilung - wann genau, ließ sie bisher offen. Fest steht hingegen, dass die Nortkirchenstraße um 17.30 Uhr gesperrt wird.

Vor der Entschärfung muss ein Radius von 250 Metern rund um die Bombe evakuiert werden. Was relativ unproblematisch ist, gibt es doch in diesem Bereich keine Wohnungen. Lediglich die Mitarbeiter von Wilo und anderen angrenzenden Firmen im Gewerbegebiet sind betroffen, doch werden die meisten davon zu diesem Zeitpunkt wohl schon im Feierabend sein.

Erst am Dienstag war ebenfalls eine 250-Kilo-Bombe in Wambel entschärft worden. Dort mussten 50 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Auch auf dem Wilo-Gelände wurden in der jüngeren Vergangenheit immer wieder alte Weltkriegsbomben entschärft - die mit Abstand größte im November 2014. Damals mussten nach dem Fund einer 1,8-Tonnen-Luftmine rund 17.000 Anwohner den Evakuierungsradius verlassen.

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