Kaputte Straßenlaterne lässt Wohnhaus für Rettungsdienst unsichtbar werden

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Schon wieder müssen sich Anwohner über eine defekte Straßenlaterne ärgern. Ein Hauseingang liegt völlig im Dunkeln. Anwohner haben Angst, dass der Krankenwagen ihr Haus nicht mehr findet.

Südost-Stadt

, 15.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schon seit Dezember 2019 müssen sich Anwohner in der Oberschlesierstraße 27 bis 29 mit einer kaputten Straßenlaterne abfinden. Seit drei Monaten liegt dadurch aber der gesamte Hauseingang von drei Mehrfamilienhäusern im Dunkeln. Da in den Häusern regelmäßig der Notdienst gerufen werde, sei das problematisch.

Im Dezember hatte sich ein Bewohner gemeldet

Norbert Hauschild hatte sich direkt im Dezember mit einigen Mitbewohnern bei der DEW21 gemeldet. „Die haben mir gesagt, es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis die Laterne repariert ist.“

Das ist jetzt mehr als zwei Monate her. Aber noch ist alles beim Alten: Die Laterne lässt ihre Anwohner im Stich. Das ist mehr als ungünstig. In den drei Mehrfamilienhäusern an der Oberschlesierstraße wohnen etwa 24 Hausparteien. Viele davon sind Rentner.

„Ich bin selbst 83 Jahre alt. Hier wohnen viele Rentner in hohem Alter“, sorgt sich Norbert Hauschild. „Wir müssen oft den Rettungsdienst rufen. Ich selbst habe schon zweimal bei einer 100-jährigen Nachbarin Erste Hilfe leisten müssen.“

So rechnet Norbert Hauschild tagtäglich damit, dass bei ihm im Haus der Notruf abgesetzt werden muss. Darüber macht er sich große Sorgen, denn die Hauseinfahrt samt Schild sei ohne das Licht der Laterne für Außenstehende absolut nicht zu finden.

Die Stadt Dortmund äußerte sich auf Anfrage der Redaktion noch nicht zu der Situation.

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