Karrieresprung für Ex-DEW-Chef Brinkmann

Neuer Job

Die Branche sieht die energiewirtschaftliche Kompetenz des früheren DEW-Chefs Dr. Frank Brinkmann offensichtlich anders als die Entscheidungsträger in Dortmund. Der 50-Jährige macht einen Karrieresprung im Osten der Republik.

DORTMUND

, 01.09.2017, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frank Brinkmann.

Frank Brinkmann.

Er soll, nachdem sein Vertrag in Dortmund nicht über 2017 hinaus verlängert wurde und er seinen Posten vorzeitig räumen musste, Geschäftsführer der Technischen Werke Dresden (TWD) werden. Das teilten am Donnerstagabend die Aufsichtsräte von TWD und der Enso Energie Sachsen Ost AG (Enso) mit.

Eine Findungskommission habe Brinkmann aus einer großen Anzahl geeigneter Bewerbungen ausgewählt. Brinkmann verfüge über ausgewiesene energiewirtschaftliche Führungserfahrungen, hieß es. Brinkmann, dessen DEW-Vertrag noch bis Ende des Jahres läuft, wird seinen neuen Job im Januar 2018 antreten.

2,5 Milliarden Euro Jahresumsatz

Die TWD-GmbH ist die 100-prozentige Holdinggesellschaft der Landeshauptstadt Dresden und die Obergesellschaft des TWD-Konzerns. Unter dem Konzerndach mit 5500 Mitarbeitern und 2,5 Milliarden Euro Jahresumsatz bündeln sich sämtliche städtische Unternehmen. Brinkmann, der parallel als Geschäftsführer beziehungsweise Vorstand an der Spitze der Dresdner Stadtwerke GmbH (Drewag) und der Enso-AG stehen wird, wird damit einer der wichtigsten Entscheider der Landeshauptstadt.

Der Dresdener Stadtrat muss die Entscheidung noch abnicken, was aber als Formsache gilt. In Dortmund hatte eine Dauerfehde von DSW21-Chef Guntram Pehlke mit Brinkmann als dem Chef der Tochtergesellschaft DEW dazu geführt, dass Brinkmanns Vertrag nicht mehr verlängert wurde. 

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