Rettungsdienst: Mehr als 160 Dortmunder Einsatzkräfte in Katastrophengebieten

Unwetter und Überschwemmungen

Das starke Unwetter vergangener Woche beschäftigt weiter die Region. In vielen Städten Nordrhein-Westfalens sind auch Dortmunder Einsatzkräfte gefordert - viele von ihnen leisteten ehrenamtliche Hilfe.

Dortmund

21.07.2021, 04:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Malteser Hilfsdienst Dortmund bei seinem Einsatz in Erftstadt.

Der Malteser Hilfsdienst Dortmund bei seinem Einsatz in Erftstadt. © Malteser Hilfsdienst Dortmund

Viele Dortmunder Einsatzkräfte der Rettungsdienste haben in den Katastrophengebieten Nordrhein-Westfalens Hilfe geleistet.

Wie der Dortmunder Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes mitteilte, waren mehr als 160 von ihnen in den Tagen nach den Regenfluten im Einsatz - 142 von ihnen leisteten die Hilfe sogar ehrenamtlich.

Teilweise mehr als 24 Stunden pro Einsatz

Eingesetzt wurden die Dortmunder Helfer in Erftstadt, Eschweiler und Ahrweiler. Einige der Einsatzkräfte arbeiten mehr als 24 Stunden pro Einsatz und waren dem roten Kreuz zufolge selbst „am Limit“ ihrer Kräfte.

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Insgesamt absolvierten die Dortmunder über 3650 Stunden um Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen. Involviert waren unter anderem Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Mittlerweile sind die meisten Dortmunder Einsatzkräfte wieder bei ihren Familien, das rote Kreuz erklärt rückblickend: „Die Dortmunder können stolz auf ihre Einsatzkräfte sein.“ Zudem könne jeder, der künftig Hilfe leisten möchte, sich ebenfalls engagieren.

Freiwillige können bei allen anerkannten Hilfsorganisationen ein Fortbildungsprogramm im Katastrophenschutz absolvieren, um für künftige Katastrophenlagen gerüstet zu sein.

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