Marina Samra, Schwangerschafts(konflikt)beraterin beim Sozialen Zentrum in Dortmund, erlebt in den Beratungsgesprächen immer wieder die Notlagen von Frauen und Paaren, wenn es keinen Termin für einen Abbruch gibt.
Marina Samra, Schwangerschafts(konflikt)beraterin beim Sozialen Zentrum in Dortmund, erlebt in den Beratungsgesprächen immer wieder die Notlagen von Frauen und Paaren, wenn es keinen Termin für einen Abbruch gibt. © Kolle
Gesundheitskonferenz

Kaum noch Ärzte in Dortmund bieten Abtreibungen an – „Frauen sind unter Druck“

Rechnerisch jede sechste Schwangerschaft in Dortmund wird abgebrochen. Doch es gibt nur noch wenige Ärzte, die den Eingriff vornehmen - und die bedienen auch noch das Umland mit.

Immer wieder muss Marina Samra in verzweifelte Gesichter von Frauen schauen, wenn sie ihnen keinen Arzt für eine Abtreibung vermitteln kann – weil es in Dortmund gerade keine medizinischen Kapazitäten für den Eingriff gibt. Marina Samra ist Schwangerschaftskonfliktberaterin beim Sozialen Zentrum in der Westhoffstraße, einer von drei anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen in Dortmund.

Schwerpunktthema bei Kommunaler Gesundheitskonferenz

Hohe emotionale Belastung

Wunsch nach vertraulicher Behandlung

Fehlende Räumlichkeiten

KVWL-Sprecher: Vergütung weniger relevant

„Keine andere Wahl, als schwanger zu bleiben“

Der Schwangerschaftsabbruch

Über die Autorin
Redakteurin
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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