Keine weitere Verkehrsberuhigung der Lanstroper Straße

Lanstroper Straße

Die Lanstroper Straße ist Anwohnern und Ortsvertretern schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Nach Aussage des Baudezernenten sind weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung aber nicht möglich.

Scharnhorst

, 25.09.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Lanstroper Straße in Dortmund sind zur Verkehrsberuhigung Baumscheiben installiert worden. Weitere Maßnahmen können aber nicht erfolgen.

Auf der Lanstroper Straße sind zur Verkehrsberuhigung Baumscheiben installiert worden. Weitere Maßnahmen können aber nicht erfolgen. © Oliver Schaper

Nicht nur, dass über die bröckelnde Fahrbahndecke schwere Lkw fahren, was zum einen laut ist und den Zustand der Lanstroper Straße zum anderen weiter verschlechtert. Es hält sich außerdem kaum ein Autofahrer an das hier geltende Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde.

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Schon in einer Stellungnahme vom 30. August 2018 nannte Die Linke die Verkehrssituation auf der Lanstroper Straße „unhaltbar“. Dabei sind dort zwischen 2009 und 2015 neun Baumscheiben zur Verkehrsberuhigung gebaut worden.

Außerdem gibt es wechselseitige Einengungen durch Pfosteninseln, genannt „Verkehrswächter“.

Zonenbewusstsein wird erwartet

Auf eine Anfrage der Linken vom 26. Februar 2020 zur aktuellen Verkehrssituation antwortete Baudezernent Arnulf Rybicki nun, die planerischen Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung seien damit ausgeschöpft. Grund für die großen Abstände zwischen den Baumscheiben sei die Berücksichtigung des landwirtschaftlichen Verkehrs.

Weitere Tempo-30-Piktogramme werde es in der Lanstroper Straße nicht geben, weil man von Autofahrern in diesem Fall ein „Zonenbewusstsein“ erwarte. Das bedeutet, dass sie ausgewiesene Tempo-30-Zonen als solche erkennen, auch ohne zusätzliche Verkehrszeichen.

Wartelinien zur Verdeutlichung der Rechts-vor-Links-Regel seien ebenfalls nicht zulässig. Die aktuell noch vorhandenen Markierungen sollen entfernt werden.

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