Kellerbrand im Dortmunder Hochhaus: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Ermittlungs-Ergebnisse

Nach dem Kellerbrand in einem Dortmunder Hochhaus sperrte die Kriminalpolizei die Kellerräume, um zu ermitteln. Nun teilt sie erste Ergebnisse mit und sucht Zeugen.

Dortmund

, 01.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Kellerbrand im Dortmunder Hochhaus: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Nach dem Kellerbrand in einem Hochhaus in Dortmund Mitte Nord, geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. © Wilco Ruhland

Weiterhin zu kämpfen haben die Bewohner des Hochhauses an der Heiligegartenstraße in der Nordstadt mit den Folgen vom Kellerbrand am Samstagabend. Viele von ihnen haben nach wie vor kein Trinkwasser und müssen sich an Hydranten vor dem Haus versorgen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauerten bis zum Montagmorgen, 1. Juli, an. Wie die Polizei gegen Mittag mitteilte, gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Tat aus.

Wer die Brandstiftung oder etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache unter Tel. (0231) 132-7441 zu melden.

Reparaturarbeiten konnten erst am Montag-Vormittag beginnen

Erst nach Abschluss der Ermittlungen an der Heiligengartenstraße 27 konnten die Techniker der Hauseigentümergesellschaft Dogewo21 gegen 10 Uhr in die Räume, um mit den Reparaturarbeiten zu beginnen.

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Bei den Löscharbeiten hatten sich Schäden an einer Wasserleitung herausgestellt, woraufhin diese abgestellt wurde.

80 Feuerwehrleute waren am Samstagabend im Einsatz, um den ausgedehnten Brand zu löschen. Gebrannt hatten zwei Kellerräume sowie ein Stromschaltschrank. Verletzt wurde niemand.

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