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Kinder lernen im toten winkel für das Leben

Jungen und Mädchen der Oesterholz-Grundschule in Dortmund lernten im toten Winkel für das Leben: Sie sollen Gefahren im Straßenverkehr besser einschätzen können. Was ist hängenblieben?
15.04.2019
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Das grüne Dreieck der Projektpartner zeigt den Kindern den toten Winkel. Diesen Gefahrenbereich lernten sie genau kennen, um im Straßenverkehr umsichtig handeln zu können.© Peter Bandermann
Bassam (11): "Ich habe gelernt, dass Lkw- und Autofahrer mich nicht immer sehen können. Wenn sie kommen, muss ich einen Blickkontakt herstellen. Wenn das nicht geht: Besser den Lkw oder das Auto vorfahren lassen."© Peter Bandermann
Bedirhan (10): "Es ist gut, dass wir das mit dem toten Winkel gelernt haben. Ein Radfahrer sollte in so einer Situation lieber auf seine Vorfahrt verzichten."© Peter Bandermann
Finja (11): "Ich hatte schon einmal den Blickkontakt zu einem Lkw-Fahrer. Er hat genickt und ich bin vorgefahren. Aber lieber auf die Vorfsahrt verzichten und nicht im Krankenhaus landen."© Peter Bandermann
Hanin (9): "Ich fühle mich im Straßenverkehr nicht sicher, denn es gibt Leute, die Regeln nicht beachten. Manche denken, sie hätten immer die Vorfahrt."© Peter Bandermann
Ibu (10): "Wenn du als Radfahrer an der Ampel neben einem Lkw stehst, solltest lieber auf deine Vorfahrt verzichten, anstatt dass du im Krankenhaus liegst."© Peter Bandermann
Mouad (10): "Wenn ein Radfahrer im toten Winkel eines Lkw fährt, kann es einen Unfall geben. Manche Lkw haben aber eine Kamera, damit der Fahrer in den toten Winkel gucken kann. Eigentliche sollten alle Lkw so eine Kamera haben."© Peter Banderman
Phillip Fröhlich, kommissarischer Leiter der Oesterholz-Grundschule: "Jährlich haben wir eine Projektwoche zum Straßenverkehr. Die Arbeit mit vielen Partner zahlt sich aus, denn trotz der schwierigen Situation hier am Borsigplatz hatten wir in den vergangenen Jahren noch keinen Schulwegunfall."© Peter Bandermann
Remondis-Fahrtrainer Paul Fikus: "Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich die Frage stellen, ob sie sich im Gefahrenbereich eines Lkw aufhalten und selber etwas tun müssen, um sich vor einer Gefahr zu schützen. Lkw-Fahrer müssen beim Abbiegen sehr sensibel sein. Systeme können sie unterstützen."© Peter Bandermann
Eine Weitwinkelkamera blickt in den toten Winkel des Lkw.© Peter Bandermann
Die kleine Kamera in der Mitte filmt den Bereich im toten Winkel und überträgt das Bild auf einen Monitor. Ein Nachrüstsatz kostet rund 2500 Euro.© Peter Bandermann
Eine über der Beifahrertür installierte Kamera übertragt das Bild aus dem toten Winkel auf einen Monitor. Die Technik warnt den Fahrer mit einem Ton, wenn ein Radfahrer oder Fußgänger im toten Winkel zu erkennen ist.© Peter Bandermann
Remondis-Werkstattleiter Thomas Bartel rät Unternehmen mit Lkw im Fuhrpark, die Fahrzeuge mit Kameratechnik auszustatten.© Peter Bandermann