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Kinder lernen in Bövinghausen alles rund ums Ei

rnBauernhof in Bövinghausen

Warum sind manche Eier weiß und manche braun? Beim Ferienkurs auf dem Bauernhof Grieb in Bövinghausen erfuhren zwölf Kinder viel über die Natur. Auch eine Waldrutsche war im Einsatz.

von Tobias Weskamp

Bövinghausen

, 17.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Vier Tage lang geht es für das Dutzend Kinder mit Spiel und Spaß vom Bauerhof Grieb aus in den Wald, auf den Reitplatz und auch in den Hühnerstall. „Auf dem Reitplatz sind wir über Stangen gehüpft, fast wie Pferde“, erzählt Cleo fröhlich.

Die Umgebung wird durch die kleinen Teilnehmer auch ein gutes Stück sauberer. Als „Mülldetektive“ haben sie gemeinsam mit Bauernhof-Erlebnispädagogin Simone Langner und Betreuerin Wiebke Heinrichs Müll eingesammelt und auch darauf geachtet, was sie während des Ferienkurses selber an Müll produzieren.

Eier stehen in verschiedenen Formen im Mittelpunkt

Regelmäßig stehen - passend zum bevorstehenden Osterfest - Eier im Mittelpunkt. Im Hühnerstall zeigt Simone Langner, wie die Hühner gefüttert werden. Auch die Kinder dürfen Körner verteilen. Vorsichtig fängt die Hofbesitzerin ein Huhn ein, das die Kinder dann streicheln können.

Simone Langner erklärt den Kindern auch, dass man an der entsprechenden Farbe der Ohrläppchen erkennen kann, ob Hühner braune oder weiße Eier legen. Und die vom Essen übrig gebliebenen Eierschalen werden nicht etwa weggeworfen. „Wir pflanzen darin Kresse ein“, beschreibt Cleo.

Gekocht wird oft gemeinsam

Gemeinsames Essen kochen stand auch auf dem Programm. „Gestern gab es Spinat mit Rührei, das mochten nicht alle“, erzählt Simone Langner. Bei Spaghetti mit Tomatensauce sind sich dagegen alle einig, dass es klasse schmeckt. Und auch hier kommen oft Eier zum Einsatz. Entweder als Rührei, als Spiegelei oder in gekochter Form. „Jeden Tag gehen wir in den Hühnerstall und sammeln die Eier ein“, erzählt Simone Langner.

Kinder lernen in Bövinghausen alles rund ums Ei

© Tobias Weskamp

Die Kinder entwickeln auch selbstständig Spiele. Während sich Simone Langner mit Wiebke Heinrichs dem Kochen der Spaghetti widmet, üben sich die anderen Teilnehmer im Gummistiefelweit- bzw. -hochwerfen. Dabei landet der ein oder andere Stiefel auch zwischen den Ästen und bleibt hängen. Aber das ist kein Problem: Mit anderen Stiefeln und einem Ball werden die Stiefel „befreit“.

Im nahegelegenen Wald sorgt die Natur für Spielgeräte. Für alle geht es eine kleine Waldrutsche hinab, die bei einem Bach endet. So manch ein Hosenboden wird dabei in Mitleidenschaft gezogen, auch der von Organisatorin Simone Langner.

Schweine sorgen für viel Vergnügen bei den Kindern

Im Bach entdecken die Kinder auch Laubfrösche. „Eigentlich wollten wir andere Wassertiere finden, aber die Frösche waren auch spannend“, berichtet Cleo. Noch beliebter als die Frösche waren aber andere Tiere auf dem Bauernhof. „Das sind Schoko und Rosa, die coolsten Schweine, die wir je gesehen haben“, so Cleo. Die Tiere werden auch schon mal von Simone Langner über den Hof getrieben, was bei den Kindern immer sehr gut ankommt. „Das hat richtig Spaß gemacht“, erinnert sich Johannes.

Absoluter Star aber ist die grau gemusterte Hofkatze Minka, wie Wiebke Heinrichs verrät. Sie wird regelmäßig von den Kindern gestreichelt. Meist bildet sich ein kleiner Halbkreis um sie, was ihr sichtlich gefällt.

Kinder lernen in Bövinghausen alles rund ums Ei

Hofkatze Minka war der Star auf dem Ferienhof. © Tobias Weskamp

Die kleinen Teilnehmer verstehen sich alle untereinander gut. Sie haben viel Spaß miteinander, spielen und lachen viel und helfen sich auch gegenseitig. „Einige der Kinder kennen sich schon von anderen Veranstaltungen hier“, erklärt Wiebke Heinrichs. „Aber auch die Neuen kommen gut mit den anderen klar.“

Neue Kerzen entstehen aus alten Kerzen

An einem weiteren Tag stellen die Teilnehmer Kerzen her. Dafür nutzen sie alte Kerzenreste, die sie, soweit vorhanden von zu Hause mitbringen. „Aber bitte nur, wenn auch wirklich etwas übrig ist“, erklärt Simone Langner den Eltern beim Abholen ihrer Kinder. So lernen die Kinder, wie Nachhaltigkeit funktioniert und dass man nicht immer etwas neu kaufen muss.

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