Kleine Baustelle, große Wirkung: Der tägliche Stau im Berufsverkehr

Verkehr in Dortmund

Die Baustelle ist nur ein paar Meter lang, hat aber große Auswirkungen auf den Verkehr in Lütgendortmund: Weil an der Westermannstraße gebuddelt wird, stehen die Autos woanders im Stau.

Lütgendortmund

, 23.09.2020, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf Höhe der Klosterbredde ist Schluss, dann dürfen nur noch Busse und Radfahrer weiterfahren.

Auf Höhe der Klosterbredde ist Schluss, dann dürfen nur noch Busse und Radfahrer weiterfahren. © Natascha Jaschinski

Update 24.9. um 8.49 Uhr:
Die Baustelle in der Westermannstraße wurde freigegeben und der Autoverkehr kann die Straße wieder befahren.

Ursprünglicher Artikel:

Schräg gegenüber der Dellwigschule in Lütgendortmund wird die Fahrbahn aufgerissen. Für Hausanschlussarbeiten, teilt die Pressestelle der Stadt auf Anfrage mit. Gebuddelt wird nur auf einer Seite der Straße. Daher dürfen auch Busse und Fahrräder die Baustelle passieren. Andere Fahrzeuge aber nicht.

Wer von der Westricher Straße kommt, darf – je nach Fahrtrichtung – nicht rechts beziehungsweise links abbiegen. Wer aus Marten kommt, darf nicht geradeaus fahren. Und aus Fahrtrichtung Limbecker Straße ist auf Höhe der Klosterbredde Schluss.

Autofahrer suchen unerlaubte Schleichwege

In die kleine Anliegerstraße fahren viele dennoch hinein. Verbotenerweise. Sie machen dann einen Umweg durchs Dorf – genauso wie viele Autos, die aus Marten oder Westrich kommen. Die Folge: Im Berufsverkehr morgens und vor allem zum Feierabend knubbelt es sich auf der Theresenstraße, der Limbecker Straße und dem Hofstadtweg.

Viele Autofahrer suchen einen Weg durchs Dorf, um die Baustelle zu umgehen. Dadurch knubbelt es sich vor allem im Feierabendverkehr.

Viele Autofahrer suchen einen Weg durchs Dorf, um die Baustelle zu umgehen. Dadurch knubbelt es sich vor allem im Feierabendverkehr. © Natascha Jaschinski

Allzu lange müssen sich Autofahrer aber nicht mehr ärgern: Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am Freitag (25.9.) beendet sein. Die Stadt weist darauf hin, dass großräumigere Umleitungen ausgeschildert seien. Zum Beispiel über den Kesselborn oder die Provinzialstraße.

„Leider lässt es sich nicht verhindern, dass sich ortskundige Verkehrsteilnehmer andere Wege suchen“, sagt Pressesprecher Christian Schön.

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