Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Antisemitismus: Neue Förderrichtlinien für Vereine

Vereins- und Kulturförderung

Für ihre Vereins- und Kulturförderung hat die Bezirksvertretung Lütgendortmund neue Richtlinien formuliert. Vielfalt, Demokratie und der Klimaschutz sind unter anderem in den Fokus gerückt.

Lütgendortmund

, 18.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Antisemitismus: Neue Förderrichtlinien für Vereine

Sobald der Haushalt 2020/21 genehmigt ist, können die örtlichen Vereine ihre Förderanträge bei der Geschäftsführung der Bezirksvertretung Lütgendortmund im Amtshaus abgeben. Den konkreten Termin wird Birgit Durrei noch bekannt geben. © Stephan Schütze (Archiv)

Jedes Jahr stellt die Bezirksvertretung Lütgendortmund 12.400 Euro für die Vereins- und Kulturförderung in ihrem Stadtbezirk zur Verfügung. Nach 19 Jahren gelten nun neue Förderrichtlinien.

Für Bezirksverwaltungsstellenleiterin Birgit Durrei sind die Veränderungen in erster Linie Ergänzungen: „Einzelne Punkte wurden ausformuliert“, so die Amtshaus-Chefin.

Zum Beispiel der Punkt 2.1 der „alten“ Förderberechtigung: Bislang wurden bei der Vergabe Vereine vorrangig berücksichtigt, die sich mit den Themen „Kinder- und Jugendarbeit, Soziales, Umwelt, Kultur und Tierschutz bzw. -hege“ beschäftigen.

Antirassismus-Erziehung und Integration

Hinzugekommen sind folgende Themen: Seniorenarbeit, Klima- und Naturschutz, Nachhaltigkeit mit Ressourcenschonung, internationale Verständigung, Demokratie nach dem Grundgesetz, Antirassismuserziehung, Antisemitismus und Integration.

Eine Ergänzung zu den Fördervoraussetzungen lautet: „Der Verein muss für alle demokratisch gesinnten Bürger offen sein, unabhängig von ihrem sozialen Stand, ihrer Religion, ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Alter und Geschlecht sowie ihrer ethnischen Herkunft.“

Die in der Dezember-Sitzung 2019 beschlossenen Richtlinien gehen auf einen Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Lütgendortmund zurück.

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