"Knappi" fusioniert mit Lüner Klinik am Park

Knappschaftskrankenhaus

DORTMUND Die Fusion des Brackeler Knappschafts-Krankenhauses mit der Klinik am Park in Lünen-Brambauer soll keine negativen Folgen für die Beschäftigten haben.

von Von Oliver Volmerich

, 13.10.2009, 19:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Knappschafts-Krankenhaus fusioniert bald mit Lüner Klinik am Park.

Das Knappschafts-Krankenhaus fusioniert bald mit Lüner Klinik am Park.

Ohnehin sei es nicht die wirtschaftliche Not, die zur Fusion führe. „Beide Häuser stehen wirtschaftlich gut da“, betont Skorvanek. Die Zusammenarbeit mache aber wirtschaftlich Sinn. So könnten Engpässe etwa im Bereich Pflege oder Haustechnik durch Personal des jeweils anderen Hauses ausgeglichen werden. Ohnehin kooperieren beide Häuser schon jetzt etwa im Einkauf oder bei der Sterilisierung von OP-Instrumenten.

Wie die medizinische Zusammenarbeit aussehen soll und ob einzelne Abteilungen in Brambauer konzentriert werden ist noch offen. Mit solchen „Synergie-Effekten“ befasst sich derzeit eine Arbeitsgruppe, die die Fusion begleitet. Das Krankenhaus in Brambauer, nahe der Stadtgrenze zu Dortmund, verfügt neben der Anästhesie über Fachabteilungen in Innerer Medizin und Chirurgie sowie die Belegabteilungen HNO und Orthopädie – alles Bereiche, die es im Brackeler Knappschafts-Krankenhaus ebenfalls gibt. Fest steht nur: „Auch für die Patienten soll die Fusion ausschließlich Vorteile bringen“, betont Skorvanek.

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