Kompromiss ermöglicht besseren Rettungsdienst

Kosten-Diskussion

Der Streit zwischen den Krankenkassen und der Feuerwehr um die Kosten für den Rettungsdienst ist offenbar beendet. Ende August 2017 will die Bezirksregierung in Arnsberg einen Beschluss vorlegen. Vor anderthalb Wochen hatten die Beteiligten erneut über die Kosten diskutiert.

DORTMUND

, 07.08.2017, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kompromiss ermöglicht besseren Rettungsdienst

Im Rettungsdienst zählt jede Sekunde.

Bei einem Rückblick auf das Jahr 2016 und Ausblick auf die Zukunft der Dortmunder Feuerwehr sagt deren Chef Dirk Aschenbrenner (Foto) gestern, dass die Feuerwehr wegen steigender Einsatzzahlen nun in einen besseren Rettungsdienst investieren könne: Mehr Personal auf der Leitstelle für den Notruf 112, zusätzliche Rettungswagen und ein weiterer Notarzt würden die Versorgung der Bürger in medizinischen Notfällen ab Anfang 2018 verbessern.

Zum Jahreswechsel will die Feuerwehr dem Rat der Stadt auf der Grundlage des Verhandlungsergebnisses einen von den Krankenkassen stärker finanzierten Rettungsdienstbedarfsplan vorlegen. Fast zwei Jahre dauerte der Streit ums Geld. Die Bezirksregierung musste deshalb schlichten.

Dirk Aschenbrenner über das Ergebnis: „Wir konnten nicht alle Forderungen durchsetzen. Aber nach einer intensiven und kontroversen Diskussion läuft es jetzt auf eine sachgerechte Entscheidung hinaus. Wir werden an den Gesetzgeber herantreten, der einige Punkte genauer regeln muss.“

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