Kompromiss - Kitas können länger geöffnet bleiben

Kinderbetreuung

Doch noch eine Einigung: Nachdem zunächst aus Kostengründen die Öffnungszeiten städtischer Kitas eingeschränkt werden sollten, haben Stadt und Eltern sich jetzt auf einen Kompromiss geeinigt. Das sind die Details der Einigung.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 10.04.2013, 03:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Betreuungszeiten in Dortmunder Kitas werden nicht überall eingeschränkt.

Die Betreuungszeiten in Dortmunder Kitas werden nicht überall eingeschränkt.

Die langen Öffnungszeiten stammen aus der Zeit vor dem 2008 eingeführten Landes-Kindergartengesetz „Kibiz“. Der Betreuungsschlüssel von Kibiz reicht aber nicht aus, um Personal über die 45 Stunden hinaus zu finanzieren.Auch wenn die Stadt nicht für mehr Stunden Zuschüsse bekommt, hat Fabido bislang die längeren Betreuungszeiten in rund der Hälfte seiner 105 Kitas aufrechterhalten – zulasten der Mitarbeiter und der Betreuungsqualität in den Kernzeiten. Das werde aber den Anforderungen nicht mehr gerecht, erklärte die zuständige Dezernentin Waltraud Bonekamp. Fabido gleiche sich nur dem Status quo der übrigen Kita-Anbieter wie Kirchen, AWO und Elterninitiativen an, hob OB Sierau hervor. Von den 278 Kitas in Dortmund gebe es außer denen von Fabido gerade mal sieben, die erweiterte Randzeiten anböten.

Nach der Bestandsaufnahme der Stadt gibt es in 14 der 51 Fabido-Kitas mit längeren Öffnungszeiten gar keinen Bedarf dafür, bei 14 anderen ist der Bedarf so hoch, dass die Regelung noch ein Jahr aufrechterhalten wird. Bei 23 Einrichtungen sind es nur wenige Kinder, für die von den Eltern längere Betreuungszeiten benötigt werden. Für sie will man bis zum nächsten Jahr „individuelle Lösungen finden“. Der Oberbürgermeister: „Wir wollen das so gestalten, dass es möglichst keine Härten gibt.“ Am 25. April wird es eine Elternversammlung im Fritz-Henßler-Haus geben. Um die Politik einzubinden, gibt es eine Sondersitzung des Fabido-Betriebsausschusses.

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