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Die Konrad-von-der-Mark-Schule feiert ihren 40. Geburtstag

rnHauptschule Dortmund

Die Schulform ist geblieben, doch die Herausforderungen sind anders als vor 40 Jahren. Die Konrad-von-der-Mark-Schule feiert am 17. Mai Geburtstag. Die wichtigsten Infos über die Schule.

Hörde

, 13.05.2019 / Lesedauer: 3 min

40, 380, 17: Das sind wohl die wichtigsten Zahlen, um die sich dieser Tage alles an der Konrad-von-der-Mark-Schule in Hörde dreht. Seit 40 Jahren ist die Hauptschule an der Stettiner Straße zuhause, sie hat derzeit rund 380 Schüler - und sie alle feiern am 17. Mai, einem Freitag, eben jenen 40. Geburtstag. Carsten Schlagowski wird als Schulleiter selbstverständlich mitfeiern. Er ist seit neun Jahren im Amt.

Die Geschichte:

„Es war ein holpriger Start“, schreibt die Schule in einer Mitteilung über den Anfang an der Stettiner Straße im Oktober 1979. Das ist nicht im übertragenen Sinne gemeint. Weil das Gelände rund ums neue Gebäude noch nicht fertig war, stiegen Schüler und Lehrer über Schlamm und Pfützen in die neue Heimat. Für den Sportunterricht ging es in die alte Heimat am Entenpoth. Im Herbst 1980 war dann alles fertig.

2012 erfolgte dann die Umbenennung von Hauptschule Hörde in Konrad-von-der-Mark-Schule - auf Wunsch von Eltern, Lehrern und Schülern. „So zeigt die Schule ihre Verbundenheit mit dem Stadtteil Hörde. Der Ritter Konrad-von-der-Mark hat im Mittelalter das Kloster Clarenberg in Hörde gegründet“, heißt es in der Mitteilung. Im Sommer 2018 erhielt das Gebäude eine Frischekur mit neuem Anstrich, neuen Fenstern und neuem Logo.

Die Besonderheiten:

Als einzige der acht Hauptschulen in Dortmund bietet die Konrad-von-der-Mark-Schule eine Bläserklasse an, in der die Schüler das Spielen eines Holz- oder Blechblasinstrumentes lernen. Ebenso ist die Schule ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 eine von drei Dortmunder Schulen, die am Ausbildungspakt teilnimmt und darüber ihre Schüler auf Ausbildung und Beruf vorbereitet. Schon jetzt arbeitet neben zwei Sozialarbeitern eine Berufseinstiegsbegleiterin an der Schule. Es gibt auch eine sogenannte „Bus“-Klasse, welche für „Betrieb und Schule“ steht. Die Schüler dieser Klasse sind zwei Tage pro Woche in einem Praktikum und drei Tage in der Schule.

Die Konrad-von-der-Mark-Schule feiert ihren 40. Geburtstag

Carsten Schlagowski ist seit neun Jahren im Amt des Schulleiters an der Konrad-von-der-Mark-Schule in Hörde. © Michael Nickel

Jedes Jahr nimmt die Schule zudem am Phoenix-See-Lauf teil. „Die Verortung zur Heimat Hörde ist für die Schüler besonders wichtig“, sagt Schulleiter Carsten Schlagowski. Denn die Heimat zahlreicher Kinder ist nicht Hörde, viele von ihnen kommen aus unterschiedlichen Ländern, von unterschiedlichen Kontinenten und sie sprechen mitunter unterschiedliche Sprachen, wenn sie an die Schule kommen.

Die Herausforderungen:

Von den 19 Klassen an der Schule sind 4 Vorbereitungsklassen. Also Klassen, in denen die Kinder darauf vorbereitet werden, in eine reguläre Klasse aufgenommen zu werden und dort Deutsch zu sprechen und zu verstehen. Keine einfache Aufgabe. Ebenso ist Inklusion ein bestimmendes Thema an der Hauptschule. Im Gegensatz zu seiner Anfangszeit, so sagt Schlagowski, sei Inklusion mittlerweile in jeder Klasse angekommen. „Der Unterricht ist dadurch anders“, sagt der Schulleiter.

Der Feier-Tag:

Die Schule feiert am 17. Mai (Freitag) gleich doppelt. Denn während um 12 Uhr ein Bühnenprogramm für geladene Gäste startet, beginnt um 15 Uhr das große Schulfest, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Seifenkisten, Sketche, Theater, eine Modenschau, eine kulinarische Zeitreise und die Geschichte der Bierstadt Dortmund werden eine Rolle spielen. Das sind allesamt Themen, die die Schüler in der Projektwoche von Montag bis Donnerstag erarbeiten. Die Ergebnisse präsentieren sie dann zur Geburtstagsfeier, die bis 17.30 Uhr dauern soll. Die Vorbereitungsklassen erarbeiten ein Projekt anhand ihres selbst erstellten Dortmund-Buches. Auch die Bläserklasse wird auf der Bühne stehen. „Stressig ist die Vorbereitung nicht, aber eine schöne Organisationsaufgabe“, sagt Carsten Schlagowski.

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