immowelt-Analyse

Kostenfaktor Parkplatz: Dortmunds Preise überraschen im Deutschland-Vergleich

Viele Dortmunder müssen für einen Dauerparkplatz zahlen – vor allem Anlieger in der Innenstadt. Im bundesweiten Preisvergleich belegt Dortmund einen überraschenden Platz.
Dauerparkplätze (Archivbild) sind vor allem in Innenstädten heiß begehrt.
Dauerparkplätze (Archivbild) sind vor allem in Innenstädten heiß begehrt. © Dieter Menne (A)

Einen dauerhaften Auto-Parkplatz in Innenstadtnähe wünschen sich wahrscheinlich viele Dortmunder Anlieger – doch gefühlt können sich nur wenige einen sichern. Und dann meist für viel Geld. Eine Analyse des Immobilienportals immowelt zeigt jedoch: Im bundesweiten Großstadt-Vergleich sind die Mieten für Dauerparkplätze in Dortmund verhältnismäßig günstig.

Die Angebotspreise von Stell- und Garagenplätzen in 14 deutschen Großstädten wurden bei der immowelt-Analyse untersucht und verglichen, und zwar auf Basis aller Garagen und Stellplätze, die im Jahr 2019 auf immowelt.de inseriert wurden.

Am teuersten sind Tiefgaragen-Plätze in den Innenstädten. Schnell werden dreistellige Summen fällig – im Monat! Am höchsten ist die Stellplatz-Miete in Frankfurt: satte 285 Euro pro Monat müssen für einen Innenstadt-Parkplatz hier teils bezahlt werden.

Parkplätze in Randbezirken vergleichsweise günstig

Ebenfalls teuer sind die Innenstadt-Stellplätze in München (bis 170 Euro), Berlin (bis 160 Euro) und Stuttgart (bis 150 Euro). Hingegen liegen die Preise für Stellplätze am Stadtrand oft zwischen 10 und 20 Euro.

Der Preis für Innenstadt-Plätze in Dortmund ist der zweit-niedrigste des Rankings: bis zu 67 Euro müssen Dortmunder bezahlen. Der niedrigste Preis im Stadtgebiet liegt bei 23 Euro. Dauerparkplätze in Essen sind am günstigsten: Dort liegt die Spanne zwischen 18 und 66 Euro.

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