Kriminaltechnik zum Ausprobieren bei "Mord im Museum"

DASA

Die Ausstellung "Mord im Museum" feiert Premiere in Deutschland: Diesen Sonntag (30. Oktober) eröffnet die interaktive Schau zur Kriminaltechnik in Dortmund. Besucher des Arbeitsschutz-Museums DASA sollen einen fiktiven Mord am Museumsdirektor aufklären.

DORTMUND

von dpa

, 28.10.2011, 14:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kriminaltechnik zum Ausprobieren bei "Mord im Museum"

Jugendliche betrachten einen "Tatort" in der Ausstellung "Mord im Museum" in der Dortmunder DASA.

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Ein Toter zum Geburtstag: Mord im Museum

Ein Toter in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung in Dorstfeld: Der Museumsdirektor ist ermordet worden - und die Besucher sollen den Fall aufklären. Aber keine Panik: Dieser Kriminalfall ist nicht echt. Trotzdem geht die interaktive Ausstellung unter die Haut. Das pädagogische Konzept ist sensationell und zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Der Einblick in die Kriminaltechnik ist bis zum 5. August 2012 möglich.
28.10.2011
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Der stellvertretende DASA-Chef Dr. Bernd Holtwick mit der sichergestellten Tatwaffe. Jetzt können die Ermittlungen beginnen.© Foto: Peter Bandermann
Es gibt eine Tat, Zeugen und Spuren. Ermittler müssen sich ein gutes Konzept zurecht legen, um den Täter zu überführen. Die interaktive Ausstellung fordert dazu auf.© Foto: Peter Bandermann
Das ist der Tatort: Das Büro des Museumsdirektors. Flatterband der Polizei sperrt den Bereich ab, damit ungebetene Gäste keine Spuren vernichten oder eigene Spuren hinterlassen, die das Gesamtbild stören.© Foto: Peter Bandermann
Das ist der Tatort: Das Büro des Museumsdirektors. Flatterband der Polizei sperrt den Bereich ab, damit ungebetene Gäste keine Spuren vernichten oder eigene Spuren hinterlassen, die das Gesamtbild stören.© Foto: Peter Bandermann
Im Vordergrund lag die Leiche. Kriminaltechniker haben die Körper-Umrisse aufgezeichnet. Die Lage des Toten verrät viel über den Tathergang. In der Mitte ein (nicht echter) Blutfleck.© Foto: Peter Bandermann
Auf dem Stativ ist ein Laser installiert, der die Schusslinie verfolgen soll. So können die Ermittler nachvollziehen, wo der Täter gestanden und einen Schuss abgegeben hat.© Foto: Peter Bandermann
Justin Stubecki blickt in den nachgebauten Tatort.© Foto: Peter Bandermann
Abgesperrter Tatort in der DASA.© Foto: Peter Bandermann
Den Tatort hat die Polizei abgesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Den Tatort hat die Polizei abgesperrt. Hier ist ein Handwerker mit Aufbauarbeiten beschäftigt.© Foto: Peter Bandermann
In der Gerichtsmedizin: Hier untersucht der Pathologe auch die Organe, um die Todesursache festzustellen. Das ist wichtig, wenn der Täter bestraft werden soll.© Foto: Peter Bandermann
DASA-Sprecherin Monika Röttgen an einer Leiche: In der Gerichtsmedizin gewinnen die Ermittler wertvolle Erkenntnisse über Todesursache und -zeit.© Foto: Peter Bandermann
DASA-Sprecherin Monika Röttgen an einer Leiche: In der Gerichtsmedizin gewinnen die Ermittler wertvolle Erkenntnisse über Todesursache und -zeit.© Foto: Peter Bandermann
Hier lag die Leiche. Die Sekretärin entdeckten ihren toten Chef am Montagmorgen. Aber wer hat den Museumsdirektor getötet? Die Sekretärin selbst? Der Hausmeister? Ein Kollege? Oder die Putzfrau?© Foto: Peter Bandermann
Den Tatort hat die Polizei abgesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Projektleiter Dr. Philipp Horst in der forensischen Odontologie der Ausstellung.© Foto: Peter Bandermann
Projektleiter Dr. Philipp Horst in der forensischen Odontologie der Ausstellung.© Foto: Peter Bandermann
Zähne und Zahnabdrücke helfen, ein Opfer zu identifizieren, weil Zähne wie Knochen nur sehr langsam verrotten.© Foto: Peter Bandermann
Zähne und Zahnabdrücke helfen, ein Opfer zu identifizieren, weil Zähne wie Knochen nur sehr langsam verrotten.© Foto: Peter Bandermann
Zähne und Zahnabdrücke helfen, ein Opfer zu identifizieren, weil Zähne wie Knochen nur sehr langsam verrotten.© Foto: Peter Bandermann
Tatort-Arbeit heißt auch, selbst keine Spuren abzulegen. Die Ermittler müssen deshalb mit Schutzanzügen, Handschuhen und Masken dafür sorgen, dass sie möglichst wenige Körperpartikel wie Haut und Haare hinterlassen.© Foto: Peter Bandermann
Sogar Katzenhaare können einen Täter verraten. Wenn er diese vom Tatort in die eigenen Wohnung trägt und dort gefunden werden, reicht ein Vergleich im Labor, um ihm unangenehme Fragen zu stellen. Denn er war ja am Tatort.© Foto: Peter Bandermann
Insekten verraten viel über die Leiche.© Foto: Peter Bandermann
Insekten verraten viel über die Leiche.© Foto: Peter Bandermann
Es gibte viele verschiedene Fingerabdruck-Arten.© Foto: Peter Bandermann
Wir alle hinterlassen im Alltag unsere Spuren. Fingerabdrücke können Kriminaltechniker vor allem auf glatten Oberflächen erkennen. Hier sind es ein Glas und ein Becher.© Foto: Peter Bandermann
Justin informiert sich über Fingerabdrücke.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellungs-Besucher erfahren viel über Fingerabdrücke, die zu den klassischen Spuren gehören. Es gibt Bögen, Wellen und Linien. Jeder Mensch hinterlässt einzigartige Abdrücke.© Foto: Peter Bandermann
Warum Insekten bei der Lösung von Kriminalfällen wichtig sind? Nun, Insekten übernehmen auf und in einer Leiche sehr schnell das Regiment und legen darin Eier ab. Je nach Insekten-Art kann die Gerichtsmedizin verraten, wie lange das Opfer schon tot ist.© Foto: Peter Bandermann
Projektleiter Dr. Philipp Horst stellte die interaktive Ausstellung am Freitag vor. Die DASA ermöglicht sonst unmögliche Einblicke in den Alltag der Ermittler.© Foto: Peter Bandermann
Eine Schusswaffe in einer Vitrine. Ist es die Tatwaffe?© Foto: Peter Bandermann
Noch sind die Handwerker in der Ausstellung aktiv.© Foto: Peter Bandermann
Ein ausgemustertes Laborgerät, das DNA-Spuren isolieren kann. Wer am Opfer zum Beispiel eigene Hautpartikel oder Haare hinterlässt, kann schnell überführt werden, wenn die Ermittler beim Verdächtigen Proben entnehmen können, die mit den Spuren am Tatort dann verglichen werden müssen.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellung ist interaktiv. Wer den Täter ermitteln will, muss klassische Spurensuche leisten und sich auch multimedial informieren.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellung ist interaktiv. Wer den Täter ermitteln will, muss klassische Spurensuche leisten und sich auch multimedial informieren.© Foto: Peter Bandermann
In einer Vitrine sind auch Patronen zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
Hier ist die Ballistik zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
Dr. Bernd Holtwick stellte das Museumsprogramm vor. Musste er als stellvertetender DASA-Chef ja auch, weil der erste Direktor ermodert worden war. Aber nur für die interaktive Ausstellung. Die Leiche gibt es nicht wirklich.© Foto: Peter Bandermann
Luaks Ziegler von der Max-Born-Realschule in Asseln und Justin Stubecki (Rechts) von der Europa-Gesamtschule durften die Ausstellung schon vor der Eröffnung inspizieren.© Foto: Peter Bandermann
Am Freitag waren die Handwerker damit beschäftigt, die Ausstellung aufzubauen.© Foto: Peter Bandermann
Auch das Profil von Schuhsohlen hinterlässt am Tatort Spuren. Hat ein Verdächtiger das passende Gegenstück dazu, nehmen die Ermittler ihn in den Kreis der potenziellen Täter auf.© Foto: Peter Bandermann
An acht Stationen informiert die Ausstellung über die Ermittlungs-Methoden einer Mordkommission. Hier, in der forensischen Odontologie, untersuchen Experten die Gebiss-Spuren von Tätern oder Opfern. Das Zahnprofil wäre auch an einem Stück Kuchen erkennbar, wenn der Täter dort hinein gebissen und einen Rest über gelassen hätte.© Foto: Peter Bandermann
Wer den Täter identifizieren will, muss genau hinsehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. August 2012 geöffnet - und dürfte ein Publikumsrenner werden.© Foto: Peter Bandermann

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Ein Toter zum Geburtstag: Mord im Museum

Ein Toter in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung in Dorstfeld: Der Museumsdirektor ist ermordet worden - und die Besucher sollen den Fall aufklären. Aber keine Panik: Dieser Kriminalfall ist nicht echt. Trotzdem geht die interaktive Ausstellung unter die Haut. Das pädagogische Konzept ist sensationell und zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Der Einblick in die Kriminaltechnik ist bis zum 5. August 2012 möglich.
28.10.2011
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Der stellvertretende DASA-Chef Dr. Bernd Holtwick mit der sichergestellten Tatwaffe. Jetzt können die Ermittlungen beginnen.© Foto: Peter Bandermann
Es gibt eine Tat, Zeugen und Spuren. Ermittler müssen sich ein gutes Konzept zurecht legen, um den Täter zu überführen. Die interaktive Ausstellung fordert dazu auf.© Foto: Peter Bandermann
Das ist der Tatort: Das Büro des Museumsdirektors. Flatterband der Polizei sperrt den Bereich ab, damit ungebetene Gäste keine Spuren vernichten oder eigene Spuren hinterlassen, die das Gesamtbild stören.© Foto: Peter Bandermann
Das ist der Tatort: Das Büro des Museumsdirektors. Flatterband der Polizei sperrt den Bereich ab, damit ungebetene Gäste keine Spuren vernichten oder eigene Spuren hinterlassen, die das Gesamtbild stören.© Foto: Peter Bandermann
Im Vordergrund lag die Leiche. Kriminaltechniker haben die Körper-Umrisse aufgezeichnet. Die Lage des Toten verrät viel über den Tathergang. In der Mitte ein (nicht echter) Blutfleck.© Foto: Peter Bandermann
Auf dem Stativ ist ein Laser installiert, der die Schusslinie verfolgen soll. So können die Ermittler nachvollziehen, wo der Täter gestanden und einen Schuss abgegeben hat.© Foto: Peter Bandermann
Justin Stubecki blickt in den nachgebauten Tatort.© Foto: Peter Bandermann
Abgesperrter Tatort in der DASA.© Foto: Peter Bandermann
Den Tatort hat die Polizei abgesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Den Tatort hat die Polizei abgesperrt. Hier ist ein Handwerker mit Aufbauarbeiten beschäftigt.© Foto: Peter Bandermann
In der Gerichtsmedizin: Hier untersucht der Pathologe auch die Organe, um die Todesursache festzustellen. Das ist wichtig, wenn der Täter bestraft werden soll.© Foto: Peter Bandermann
DASA-Sprecherin Monika Röttgen an einer Leiche: In der Gerichtsmedizin gewinnen die Ermittler wertvolle Erkenntnisse über Todesursache und -zeit.© Foto: Peter Bandermann
DASA-Sprecherin Monika Röttgen an einer Leiche: In der Gerichtsmedizin gewinnen die Ermittler wertvolle Erkenntnisse über Todesursache und -zeit.© Foto: Peter Bandermann
Hier lag die Leiche. Die Sekretärin entdeckten ihren toten Chef am Montagmorgen. Aber wer hat den Museumsdirektor getötet? Die Sekretärin selbst? Der Hausmeister? Ein Kollege? Oder die Putzfrau?© Foto: Peter Bandermann
Den Tatort hat die Polizei abgesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Projektleiter Dr. Philipp Horst in der forensischen Odontologie der Ausstellung.© Foto: Peter Bandermann
Projektleiter Dr. Philipp Horst in der forensischen Odontologie der Ausstellung.© Foto: Peter Bandermann
Zähne und Zahnabdrücke helfen, ein Opfer zu identifizieren, weil Zähne wie Knochen nur sehr langsam verrotten.© Foto: Peter Bandermann
Zähne und Zahnabdrücke helfen, ein Opfer zu identifizieren, weil Zähne wie Knochen nur sehr langsam verrotten.© Foto: Peter Bandermann
Zähne und Zahnabdrücke helfen, ein Opfer zu identifizieren, weil Zähne wie Knochen nur sehr langsam verrotten.© Foto: Peter Bandermann
Tatort-Arbeit heißt auch, selbst keine Spuren abzulegen. Die Ermittler müssen deshalb mit Schutzanzügen, Handschuhen und Masken dafür sorgen, dass sie möglichst wenige Körperpartikel wie Haut und Haare hinterlassen.© Foto: Peter Bandermann
Sogar Katzenhaare können einen Täter verraten. Wenn er diese vom Tatort in die eigenen Wohnung trägt und dort gefunden werden, reicht ein Vergleich im Labor, um ihm unangenehme Fragen zu stellen. Denn er war ja am Tatort.© Foto: Peter Bandermann
Insekten verraten viel über die Leiche.© Foto: Peter Bandermann
Insekten verraten viel über die Leiche.© Foto: Peter Bandermann
Es gibte viele verschiedene Fingerabdruck-Arten.© Foto: Peter Bandermann
Wir alle hinterlassen im Alltag unsere Spuren. Fingerabdrücke können Kriminaltechniker vor allem auf glatten Oberflächen erkennen. Hier sind es ein Glas und ein Becher.© Foto: Peter Bandermann
Justin informiert sich über Fingerabdrücke.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellungs-Besucher erfahren viel über Fingerabdrücke, die zu den klassischen Spuren gehören. Es gibt Bögen, Wellen und Linien. Jeder Mensch hinterlässt einzigartige Abdrücke.© Foto: Peter Bandermann
Warum Insekten bei der Lösung von Kriminalfällen wichtig sind? Nun, Insekten übernehmen auf und in einer Leiche sehr schnell das Regiment und legen darin Eier ab. Je nach Insekten-Art kann die Gerichtsmedizin verraten, wie lange das Opfer schon tot ist.© Foto: Peter Bandermann
Projektleiter Dr. Philipp Horst stellte die interaktive Ausstellung am Freitag vor. Die DASA ermöglicht sonst unmögliche Einblicke in den Alltag der Ermittler.© Foto: Peter Bandermann
Eine Schusswaffe in einer Vitrine. Ist es die Tatwaffe?© Foto: Peter Bandermann
Noch sind die Handwerker in der Ausstellung aktiv.© Foto: Peter Bandermann
Ein ausgemustertes Laborgerät, das DNA-Spuren isolieren kann. Wer am Opfer zum Beispiel eigene Hautpartikel oder Haare hinterlässt, kann schnell überführt werden, wenn die Ermittler beim Verdächtigen Proben entnehmen können, die mit den Spuren am Tatort dann verglichen werden müssen.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellung ist interaktiv. Wer den Täter ermitteln will, muss klassische Spurensuche leisten und sich auch multimedial informieren.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellung ist interaktiv. Wer den Täter ermitteln will, muss klassische Spurensuche leisten und sich auch multimedial informieren.© Foto: Peter Bandermann
In einer Vitrine sind auch Patronen zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
Hier ist die Ballistik zu sehen.© Foto: Peter Bandermann
Dr. Bernd Holtwick stellte das Museumsprogramm vor. Musste er als stellvertetender DASA-Chef ja auch, weil der erste Direktor ermodert worden war. Aber nur für die interaktive Ausstellung. Die Leiche gibt es nicht wirklich.© Foto: Peter Bandermann
Luaks Ziegler von der Max-Born-Realschule in Asseln und Justin Stubecki (Rechts) von der Europa-Gesamtschule durften die Ausstellung schon vor der Eröffnung inspizieren.© Foto: Peter Bandermann
Am Freitag waren die Handwerker damit beschäftigt, die Ausstellung aufzubauen.© Foto: Peter Bandermann
Auch das Profil von Schuhsohlen hinterlässt am Tatort Spuren. Hat ein Verdächtiger das passende Gegenstück dazu, nehmen die Ermittler ihn in den Kreis der potenziellen Täter auf.© Foto: Peter Bandermann
An acht Stationen informiert die Ausstellung über die Ermittlungs-Methoden einer Mordkommission. Hier, in der forensischen Odontologie, untersuchen Experten die Gebiss-Spuren von Tätern oder Opfern. Das Zahnprofil wäre auch an einem Stück Kuchen erkennbar, wenn der Täter dort hinein gebissen und einen Rest über gelassen hätte.© Foto: Peter Bandermann
Wer den Täter identifizieren will, muss genau hinsehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 5. August 2012 geöffnet - und dürfte ein Publikumsrenner werden.© Foto: Peter Bandermann

"Mord im Museum" wurde vom Königlich-Belgischen Institut für Naturwissenschaften entwickelt und ist für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren geeignet. Dortmund ist die achte Station der Ausstellung in Europa, teilte die DASA am Freitag mit.

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