Vögel mit ungewöhnlichem Namen

Küken geschlüpft: Dortmunder Zoo freut sich über sechsfachen Nachwuchs

Über sechs neue Jungtiere können sich der Dortmunder Zoo und seine Besucher freuen. Die Jungtiere werden ihrem ungewöhnlichen Namen noch nicht ganz gerecht – das dürfte sich aber bald ändern.
Die Federn der Rosalöffler-Jungtiere färben sich allmählich rosa.
Die Federn der Rosalöffler-Jungtiere färben sich allmählich rosa. © Marcel Stawinoga

Im Dortmunder Zoo sind seit dem 6. Juni insgesamt gleich sechs Rosalöffler-Küken geschlüpft. Sie sind für Besucher in der begehbaren Ibis-Voliere zu finden.

Die Vögel verdanken den Namen ihrem besonderen Aussehen. Ihr Gefieder erscheint durch ihre Ernährung rosafarben. Genau wie Flamingos nehmen die Rosalöffler über Krebstiere ein Carotinoid auf, welches sich in ihren Federn ablagert.

Der zweite Teil ihres deutschen Namens lässt sich auf ihre Schnabelform zurückführen. Ihr Schnabel ähnelt nämlich der Form eines Löffels. Diese Form erleichtert den Tieren die Nahrungsaufnahme aus flachen Gewässern.

Den ausgewachsenen Rosalöfflern sieht man ihren Namen durch die rosa Färbung und den löffelförmigen Schnabel an.
Den ausgewachsenen Rosalöfflern sieht man ihren Namen durch die rosa Färbung und den löffelförmigen Schnabel an. © Marcel Stawinoga

Jungtiere färben sich langsam rosa

Den Jungtieren sieht man ihren Namen vorerst nicht an. Frisch geschlüpft sind ihre Federn noch grauweiß. Erst mit der Zeit färben sie sich langsam rosa. Auch ihre Schnäbel sind zu Beginn ihres Lebens noch nicht wie die der ausgewachsenen Tiere.

Etwa 42 Tage lang werden die Jungtiere von den Elternvögeln im Nest mit Nahrung versorgt. Nach dieser Zeit hat sich der Schnabel allmählich zu einem Löffel geformt. Erst dann können sich die Rosalöffler selbst versorgen.

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