Steag hat bereits angekündigt 1000 Stellen abzubauen.
Steag hat bereits angekündigt 1000 Stellen abzubauen. © picture alliance / dpa
Energiewende

Kurz vor Steag-Ausstieg: Mächtiger Ruhrgebiets-Akteur schaltet sich ein

Überraschende Wende im Streit um die Anteile von DSW21 am Kohleverstromer Steag: Eigentlich soll der Rat den Ausstieg beschließen. Doch nun hat unerwartet ein neuer Akteur die Bühne betreten.

Die Sache schien klar: CDU und Grüne haben den Ärger um Steag satt. Dortmund soll raus aus dem Unternehmen. Der Essener Kohleverstromer war 2011 und 2014 für rund 1,2 Milliarden Euro von sechs Ruhrgebiets-Stadtwerken übernommen worden – genährt von der Hoffnung, im Big Business der Energiepolitik mitmischen und erkleckliche Rendite erwirtschaften zu können.

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Jahrgang 1961, Dortmunder. Nach dem Jura-Studium an der Bochumer Ruhr-Uni fliegender Wechsel in den Journalismus. Berichtet seit mehr als 20 Jahren über das Geschehen in Dortmunds Politik, Verwaltung und Kommunalwirtschaft.
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