Langemeyer im Loveparade-Fieber

DORTMUND Dr. Gerhard Langemeyer war hoch auf dem roten Wagen – dem Dortmund-Float – hautnah dabei. Und später begeistert von der Loveparade. Oliver Volmerich sprach mit dem Oberbürgermeister.

von Von Oliver Volmerich

, 20.07.2008, 21:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hoch auf dem Dortmund-Float: OB Gerhard Langemeyer (r.) mit Wirtschaftsförderungschef Udo Mager.

Hoch auf dem Dortmund-Float: OB Gerhard Langemeyer (r.) mit Wirtschaftsförderungschef Udo Mager.

1,6 Mio. Besucher – überrascht Sie die Zahl? Langemeyer: Für mich ist das unerwartet. Ich hatte mit Blick auf die schlechten Wetterprognosen mit einem Einbruch bei den Besucherzahlen gerechnet. Aber pünktlich zum Start um 14 Uhr kam ja die Sonne. Und die Leute sind fest entschlossen, fröhlich zu feiern und lassen sich durch nichts abhalten.Wie ist die Bilanz aus Dortmunder Sicht?Langemeyer: Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir in der Lage sind, ein solches Großereignis perfekt abzuwickeln. Viele Helfer haben mitgezogen, die Konzepte haben funktioniert. Wir brauchen uns da hinter Städten wie Berlin nicht zu verstecken.Im Vorfeld gab es auch skeptische Stimmen und Kritik. Teilweise nach dem Motto: Was kostet uns das und was bringt uns das?Langemeyer: Ich glaube, dass es zu den Aufgaben einer Großstadt gehört, solche Ereignisse zu ermöglichen. Und man darf die positive Image-Wirkung nicht unterschätzen. Dortmund zeigt sich als junge, dynamische Stadt, in der es Spaß macht zu feiern. Die Bilder von der Loveparade in Dortmund gehen um die ganze Welt. Das kann man nicht toppen. Das ist ein PR-Wert, den man nicht in Zahlen ausdrücken kann.Bleibt die Loveparade eine Eintagsfliege?Langemeyer: Das darf keine Eintagsfliege bleiben. Wir hatten die WM 2006 und sind 2010 Teil der Kulturhauptstadt. Und ich hätte nichts dagegen, wenn die Loveparade nach Ablauf der Tournee durch die Metropole Ruhr noch einmal nach Dortmund zurück käme. Eine Rückkehr ist unbedingt erwünscht.

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