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Langzeitarbeitslose sollen Dortmund sauberer machen

EDG erarbeitet Aktionsplan

Weil Dortmund immer schmutziger wird, sollen jetzt zusätzliche Müllsammler beschäftigt werden. Dortmunds Entsorgungs-Unternehmen will die Stadt sauberer machen und hat einen "Aktionsplan Saubere Stadt" erarbeitet. 70 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose sollen eingerichtet werden. Diese muss die Stadt nicht einmal bezahlen.

Dortmund

, 28.07.2017 / Lesedauer: 2 min
Langzeitarbeitslose sollen Dortmund sauberer machen

Wie hier im Westpark, gibt es in vielen Bereichen der Stadt ein Müllproblem.

Die Probleme treten nicht nur in wenigen Quartieren in der Nordstadt, sondern auch am Phoenix-See, in den Fußgängerzonen der Innenstadt, im Westpark, am Dortmunder U und anderen Orten auf, die für Handel, Tourismus und für die Umwelt sowieso wichtig sind. „Der Umgang der Bürger mit dem öffentlichen Raum ist anders geworden“, stellt Matthias Kienitz, Sprecher der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) fest. 

Bürger feiern intensiver denn je unter freiem Himmel

Die EDG spricht von einem „Megatrend“, der den Straßenreinigern zu Füßen liegt und dem Unternehmen immer größere Ressourcen abverlangt: Dortmunds Bürger feiern intensiver denn je unter freiem Himmel, scheren sich dabei einen Dreck um ihre Umwelt und lassen immer mehr Müll liegen. Wer zuerst an die Nordstadt denkt, liegt daneben.

Zwar muss die EDG auch dort inzwischen sogar sonntags an die Schüppe, um Problem-Quartiere vom Müll zu befreien, doch das gilt auch für den Phoenix-See in Hörde. Die Abfallberge kommen also längst auch in Bezirken mit besserem Image zustande: EDG-Sprecher Matthias Kienitz nennt auch den Westpark und das Dortmunder U im Unionviertel als Beispiele. Am „Dortmunder U“ hat die EDG inzwischen einen Präsenzdienst eingerichtet, weil viele Schüler des neuen Berufskollegs offenbar ein gestörtes Verhältnis zur Umwelt haben. Pappbecher, Brötchentüten und Zigarettenkippen landen im U-Umfeld einfach auf dem Boden.

Konzept für die "Stadtbildpflege"

Reagieren will die EDG mit dem „Aktionsplan Saubere Stadt“, über den der Rat entscheiden muss. Denn Dortmund soll sauberer werden. Das Unternehmen will ein Konzept für die „Stadtbildpflege“ aufstellen, eine bessere Zusammenarbeit mit Behörden initiieren und bis zu 70 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose schaffen. Das Geld für diese Helfer, die zusätzlich beschäftigt werden sollen, überweist das Land Nordrhein-Westfalen. „Lokale Arbeit“ heißt das Landesprojekt.

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