Laternenschaulaufen im Park

DORTMUND Wann wird es sie endlich geben, die wetterfeste, Sympatex-Laterne für treue Martins-Umzugsfans? Nicht nur der Samstag im Westfalenpark war feucht und windig, fast alle Martins-Umzüge hatten mit widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen.

von Von Nicole Stania

, 11.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Laternenschaulaufen im Park

Feucht und windig war es am Samstag beim Umzug im Westfalenpark. Die Kinder hatten trotzdem ihren Spaß.

Umso eindrucksvoller konnte der Bettler im Theaterstück auf der Bühne glaubhaft machen, dass er ohne warmen Mantel hoffnungslos dem Tod ausgeliefert sei. Nicht ganz so frierend, aber doch fröstelnd standen Eltern und Kinder mit liebevoll gebastelten Laternen auf der großen Wiese und lauschten der Geschichte vom Legionär Martin, der seinen Mantel mit dem Bettler teilt und später als Christ heilig gesprochen wird.

Zuvor zog sich der Zug aus leuchtenden Laternen, begleitet von drei Musikkappellen, vom Eingang Ruhralle vorbei am Florianturm bis hin zur Seebühne. Man tat gut daran, dem Tross zu folgen, denn wer sich abseits der großen Wege bewegte, dem versperrten Bauzäune des Westfalenparks schon mal unvermittelt den Durchgang.

„Nicht ganz so viele Besucher wie sonst“, vermeldete der Veranstalter Westfalenpark, der aufs Neue mit Hilfe der RN den Martinszug mit drei Reiterpferden und Fackelträgern möglich machte.

Lesen Sie jetzt