Latten waren hoch gelegt

Brechten Erst drohte alles ins Wasser zu fallen. Es regnete in einem fort und der Springplatz stand zum Teil unter Wasser. Dann aber wurde das große Turnier des RV Brambauer am vergangenen Wochenende doch ein großer Erfolg.

03.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zuerst bewiesen am Freitag die jüngsten Pferde ihr Potenzial in der Reitpferde-Prüfung und in den Springpferdeprüfungen, abends lieferten sich die Springreiter im Punktespringen Kl. L einen spannenden Wettkampf. Siegerin war hier Kathrin Kempfer vom RV St. Georg Werne. Fabian Holzenthal vom gastgebenden Verein landete auf Rang fünf. Am Samstag wurde dem Publikum eine Prüfung geboten, die es in dieser Form nur sehr selten gibt: Ein Mannschaftsspringen E-A-L, bei dem sich eine Mannschaft aus drei Startern zusammensetzt, die denselben Parcours in unterschiedlichen Höhen absolvieren. Dies fördert vor allem den Zusammenhalt der Reiter eines Vereins, Profis und Einsteiger fühlen sich als Team. Die Mannschaft vom RV Brambauer, bestehend aus Astrid Härtel, Heinrich Plaas Wiese und Klaus Brückel, erkämpfte einen guten dritten Platz.

Besonderer Hingucker am Samstag war die Springprüfung Kl. M mit Siegerrunde, die der Lüner Lokalmatador Wilhelm Kanne jr. (RV Altlünen) vor seinem Vereinskameraden Gregor Schmidt gewann.

Am Sonntagnachmittag waren dann die Kleinsten an der Reihe: In der Führzügelklasse und im Reiterwettbewerb konnten die Familien ihre Liebsten bewundern und waren mit den Leistungen sehr zufrieden. In der letzten Dressurprüfung des Turniers, einer Dressurprüfung der Klasse M, hatte Silke Wernicke vom RV Kirchlinde die Nase vorn, die Konkurrenz konnte ihre Leistung nicht toppen. Das Mannschaftsspringen der Klasse A gewann die Truppe vom Gut Havkenscheid, das Brambauer Team um Sportwartin Linnea Oldenburg blieb zwar ebenfalls fehlerfrei, war aber leider nicht schnell genug. Höhepunkt des Turnierwochenendes war die Springprüfung der schweren Klasse. Parcours-Chef Karl Thol und Andre Rheinhard hatten die Latten wahrlich hoch gelegt. Der Kurs war anspruchsvoll und für die Reiterinnen und Reiter eine echte Herausforderung.

Nachdem es zunächst lange Zeit so aussah, als würden die Zuschauer kein Stechen zu sehen bekommen (denn Rene Berger war mit Chris der einzige Nuller), schafften es dann doch noch drei weitere Reiter ins Stechen. Schließlich war Raimundas Udrakis vom RV Seppenrade mit KFG Aramis nicht zu schlagen.

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