Legende Oleg Popov im Dortmunder Rampenlicht

Russischer Staatscircus

DORTMUND Der liebe Gott muss ihn sehr lieb haben. Noch nie hat Oleg Popov eine Vorstellung wegen einer Krankheit versäumt. Ab Donnerstag (5.11.) steht der König der Clowns im Dortmunder Rampenlicht.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 04.11.2009, 15:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Clown & Clown: Gagik (links) mimt den Chaplin, Oleg sich selbst - den großen Popov.

Clown & Clown: Gagik (links) mimt den Chaplin, Oleg sich selbst - den großen Popov.

  Ihm hätten Eltern gesagt, nachdem er in der Manege Teller zerschlug, hätten die lieben Kleinen daheim das gleiche gemacht. „Kinder bauen zu Hause ihren eigenen Zirkus nach“, lacht der Clown, der in Moskau die Sonne der Welt erblickte. Mit 40 Wohnwagen und 35 Aufliegern rollte der große russische Staatscircus auf Dortmund zu.

Sein gigantisches Zelt misst 47 Meter im Durchmesser und ist bestuhlt für 1400 Zuschauer. Es glänzt festlich beleuchtet an den Westfalenhallen (Parkplatz E a/d).  An Popovs Seite taucht auch „Charlie“ auf, der armenische Doppelgänger von Chaplin. Im richtigen Leben heißt er Gagik Avetisyan und spielt sich auf der Pressekonferenz der Zirkusmenschen mit Clown Oleg schon mal die (Wort-)Bälle zu.

Ein Höhepunkt jagt den nächsten in der Manege: Vier Brasilianer kreisen mit Motorrädern durch eine sich teilende Stahlkugel. Luftakrobaten turnen unter der Circuskuppel, Rodion & Anja entführen in die Welt der Illusionen, Teufelsreiter, Jongleure – es fehlt bei den circensischen Spielen an nichts. Oleg Popov lächelt: Zirkus verstehe man auch ohne Worte.

  • Vorstellungen ab Donnerstag (5.11.) bis Sonntag (15.11.), in der Regel zwei Mal am Tag.
  • Karten im Service Center der Ruhr Nachrichten, Westenhellweg 86-88.

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