Licht-Lücke auf Schnettkerbrücke ist geschlossen

A 40/B 1

Der Schnettkerbrücke geht ein Licht auf: Knapp neun Jahre nach dem Neubau der Brücke über die Emscher hat ihr Rad- und Fußgängerweg nun auch eine Beleuchtung - und schließt damit die Lichtlücke auf der viel befahrenen Strecke zwischen Uni und Innenstadt.

DORTMUND

, 29.03.2017, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Licht-Lücke auf Schnettkerbrücke ist geschlossen

So sehen die neuen LED-Leuchten aus.

Es war "der schönste Termin des Tages" für Martin Lürwer. Sicherlich auch der erhellendste. Der Baudezernent der Stadt hat am Mittwoch gemeinsam mit Bezirksvertretern die Beleuchtung des Fuß- und Radweges auf der Schnettkerbrücke (A 40/B 1) vorgestellt.

Bereits seit 9. März setzen zwölf energiesparende LED-Leuchten den Weg hinter der nördlichen Lärmschutzwand ins rechte Licht und schließen nunmehr die Beleuchtungslücke zwischen Kreuzviertel und der Dorstfelder Allee. Sie werden zeitgleich mit der allgemeinen Straßenbeleuchtung geschaltet.

Die Leuchten im Abstand von 30 Metern und einer Höhe von 4,5 Metern seien „gestalterisch ansprechend ohne eigenständige Masten an die Lärmschutzwand angebracht“, freute sich Lürwer: „Eine gute Investition in den Radwegebereich.“

"Das war unbedingt erforderlich"

Realisiert wurde das 22.000 Euro teure Projekt aus Mitteln der Bezirksvertretung Innenstadt-West, erläuterte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Ralf Stoltze: „Das war unbedingt erforderlich.“ Das Stadtteilparlament hatte auch schon 2015 das Geld bereitgestellt für die Straßenleuchten auf der westlichen Brückenseite bis zur Dorstfelder Allee und auf der östlichen entlang des Südwestfriedhofes.

Um auch den 380 Meter langen Verbindungsweg über die Schnettkerbrücke beleuchten zu können, war eine enge Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW erforderlich. Dieser ist für das Brückenbauwerk, die Stadt für die Beleuchtung des Fuß- und Radweges der Brücke zuständig. Unter anderem war sicherzustellen, dass die Beleuchtung nicht die Autofahrer auf der A 40 blendet. Martin Krieg, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes, hat sich die Beleuchtung schon im Dunkeln angesehen und für gut befunden: „Ein schönes Leuchtbild.“

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