Lichterfest: Frustrierte Besucher starten Online-Petition und fordern Eintrittsgeld zurück

Lichterfest-Fiasko

Beim Lichterfest wurde erst evakuiert, später ging es dann doch weiter - zum Ärger vieler Besucher. Einer von ihnen hat Initiative ergriffen und eine Online-Petition gestartet.

Dortmund

, 04.09.2019, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lichterfest: Frustrierte Besucher starten Online-Petition und fordern Eintrittsgeld zurück

Das Lichterfest im Westfalenpark wurde zunächst abgebrochen und dann doch fortgesetzt. © Stephan Schuetze

Update 4. September 18:20 Uhr:

In einem Telefongespräch mit dieser Redaktion teilte der Initiator der Petition mit, dass er diese nach den jüngsten Entwicklungen wohl auslaufen lassen wird. Die Stadt kündigte am Mittwoch eine Ersatzveranstaltung nach dem Lichterfest-Debakel an.

Mit einem wirklichen Erfolg der Petition habe er sowieso nicht gerechnet - von der regen Teilnahme sei er jedoch überrascht gewesen. Sieth geht davon aus, dass auch der mediale Druck zu den jüngsten Entwicklungen beigetragen hat.

Ursprungsmeldung:

"Erstattung des Eintrittspreises vom Lichterfest bei Vorlage der Eintrittskarten" lautet der Titel der von Daniel Sieth ins Leben gerufenen Online-Petition. Das Ziel: die pro Person gezahlten 12.50 Euro komplett wiederzubekommen. Besucht hat Sieth das Fest mit seiner Frau und seinen zwei Kindern.

In der Begründung der Petition heißt es, die Evakuierung sei zwar richtig und wichtig gewesen, doch die Art und Weise der Räumung ohne Begründung habe Anlass zur Sorge gegeben, es handle sich um einen größeren Zwischenfall. Sieth schreibt weiter, es sei eindeutig ein Abbruch des Festes kommuniziert worden. Für die Personen, die der Anweisung der Ordner gefolgt seien, habe es keinerlei Anlass gegeben, von einer Fortsetzung des Festes auszugehen. Die Facebook-Infos des Veranstalters habe man vor Ort wegen der Mobilfunküberlastung nicht abrufen können.

Sammelziel von 500 Unterstützern

Gestartet hat der Wickeder die Petition am 2. September. Zwei Tage später haben bereits 224 Personen unterschrieben. Bis zum Sammelziel von 500 fehlen noch knapp 280 Unterstützer (Stand 11.15 Uhr).

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Bei einem Blick auf die Statistiken der Petition stellt man fest, dass der Großteil der Unterzeichner aus ganz NRW stammt. Interessant: Sogar vier Personen aus Baden-Württemberg und eine Person aus Niedersachsen haben sich an dem Ersuchen beteiligt.

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