Lichterfest läuft nach Evakuierung weiter: Das sagt die Westfalenpark-Chefin

rnWestfalenpark

Ärger nach dem Abbruch, der keiner war. Die Veranstalter des Lichterfests stehen im Kreuzfeuer. Jetzt hat sich Westfalenpark-Chefin Annette Kulozik zu der Kritik geäußert.

Dortmund

, 01.09.2019, 17:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele Besucher des Lichterfestes lassen im Internet ihrem Ärger über ein verpasstes Feuerwerk freien Lauf und fordern ihr Eintrittsgeld zurück. Annette Kulozik, Leiterin des Westfalenparks, verteidigt das Vorgehen.

„Wir mussten diese Entscheidung so treffen. Ich bin heilfroh, dass es keine Verletzten gegeben hat. Ich verstehe aber auch, dass es nicht schön ist, wenn man im Stau steht und dann das Feuerwerk hört.“

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Wenig Zeit zur Entscheidung nach der kurzfristigen Unwetterwarnung

Annette Kulozik schildert noch einmal den zeitlichen Ablauf der Entscheidung. „Wir hatten 25 Minuten Zeit, nachdem wir eine Unwetterwarnung der Stufe Rot erhalten haben.“ Die Warnung kam sehr kurzfristig und sei vorher so nicht absehbar gewesen. Dieselbe Gewitterfront sorgte am Essener Baldeneysee für den Abbruch eines Open-Air-Konzertes der Rapper Marteria und Casper. Durch eine umgewehte LED-Wand wurden 28 Menschen verletzt, drei davon schwer.

Es sei deshalb zunächst darum gegangen, alle Leute sicher aus dem Park heraus zu bekommen. „Es gab keinen Gedanken daran, ob und wie das Programm weitergehen kann.“

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Abbruch des Lichterfestes im Westfalenpark

Gegen 21.30 Uhr wurden die Besucher des Lichterfestes im Westfalenpark aufgefordert, den Park zu verlassen. Nach einem kurzen, heftigen Gewitter wurde das Fest dann allerdings fortgesetzt.
01.09.2019
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Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Der heftige Regenguss durchnässte manchen Besucher bis auf die Haut.© Stephan Schuetze
Einige Besucher hatten selbst beim Abbruch des Festes noch gute Laune. © Stephan Schuetze
Dass das Fest später fortgesetzt wurde, war vielen Besuchern beim Abbruch nicht klar. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Der heftige Regenguss durchnässte manchen Besucher bis auf die Haut.© Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Notdürftig schützen sich die Besucher vor dem heftigen Regen.© Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze
Nach einer Unwetterwarnung mussten die Besucher des Lichterfestes den Westfalenpark verlassen. Es regnete stark, doch der Guss war schnell vorbei. Viele Besucher gingen aber nach Hause. © Stephan Schuetze

Nachdem die Evakuierung per Lautsprecher durchgesagt worden war, habe es eine Lagebesprechung mit ihr selbst, dem Park-Geschäftsführer und dem Veranstaltungsmeister des Parks gegeben. Nach weiteren Gesprächen mit dem Feuerwerker und den Verantwortlichen für das Programm auf der Bühne von Radio 91.2 sei dann die Entscheidung gefallen, das letzte von drei Feuerwerken durchzuführen und das Programm auf der Bühne weiterlaufen zu lassen.

Nachholtermin wäre wegen der Terminpläne nicht möglich gewesen

„Wir haben darüber diskutiert, das Fest eine Woche später nachzuholen. Aber das wäre wegen der vollen Terminpläne des Feuerwerkers und der Künstler nicht möglich gewesen“, sagt Annette Kulozik. Finanzielle Erwägungen hätten keine Rolle gespielt.

Zum Zeitpunkt der Lautsprecher-Durchsage um 21.25 Uhr waren rund 35.000 Menschen im Park. Wie viele noch da waren, als gegen 23.30 Uhr das Programm weiterlief, kann die Westfalenpark-Chefin nicht genau sagen. „Es haben aber viele gewartet und sind wieder hereingekommen.“

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Viele Besucher berichten, dass die Moderatoren auf der 91.2.-Bühne von einer „Unterbrechung“ gesprochen hätten. Ordner und Sicherheitspersonal hätten allerdings kommuniziert, die Veranstaltung werde abgebrochen. Ob Geld für Tickets erstattet werden kann, wird laut Annette Kulozik in den nächsten Tagen geklärt. „Wir lernen daraus“, sagt sie.

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