Alljährlich ein Höhepunkt im Dortmunder Kalender: Der Weihnachtsmarkt rund um den Hansamarkt mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt. © Hans Blossey
Meinung

Liebe Dortmunder, geht bitte alle zum Weihnachtsmarkt!

Die Schausteller geben alles, damit der Dortmunder Weihnachtsmarkt stattfinden kann. Doch im Vorfeld werden auch Sorgen geäußert. Unsere Autorin sagt: Geht bitte hin!

Wer im vergangenen Dezember in der Dortmunder City unterwegs war, hat viel Tristesse gesehen, wo sonst der Weihnachtsmarkt mit seinem Budenzauber Hunderttausende lockte.

Viele haben auch den größten Weihnachtsbaum der Welt vermisst, der 2020 wieder abgebaut wurde, bevor er fertig war, während etwa die Frankfurter auf dem Römer auf ihren Baum nicht verzichten mussten.

Die Schausteller unternehmen alles, damit die Dortmunder in diesem Jahr endlich wieder vom 18. November bis 30. Dezember über ihren Weihnachtsmarkt schlendern können. Allerdings treibt sie auch die Sorge um, dass die Besucher wegbleiben – aus Angst vor Corona.

Luftiger als sonst

Das wäre bitter. Die Schausteller hätten es nicht verdient. Und nötig wäre es auch nicht: Denn erstens findet das meiste unter freiem Himmel statt, mit den 3G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet) sind weitere Vorkehrungen getroffen.

Zweitens geht es in diesem Jahr luftiger zu als sonst, weil die Abstände zwischen den 300 Ständen größer sind. Und jeder kann selbst dafür sorgen, dass andere ihm nicht zu nahe kommen – eine geübte Praxis der letzten anderthalb Jahre.

Der Weihnachtsmarkt ist eine Etappe auf dem Weg zurück in die Normalität. Liebe Dortmunderinnen und Dortmunder, nutzt das Angebot – und geht auch hin, statt nur aus der Ferne zufrieden wahrzunehmen, dass der Markt existiert.

Über die Autorin
Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle