Linksautonome werfen Steine auf Polizisten

Einsatz in der Nordstadt

30 bis 50 Randlierer aus der linken Szene haben sich am Mittwochabend einen Schlagabtausch mit der Polizei geliefert. Zuvor warfen sie die Scheibe des Kinderschutzbund-Hauses in der Lambachstraße ein.

DORTMUND

von Von Peter Bandermann und Dennis Werner

, 02.02.2011, 22:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Linksautonome werfen Steine auf Polizisten

Mit starken Kräften versammelt sich die Polizei im Bereich Brunnenstraße.

Der Konflikt eskalierte, als die Polizei um 19.15 Uhr die Spontandemonstration in der Leopoldstraße auflösen wollte. Steine flogen, niemand wurde nach Polizeiangaben verletzt. Zwei Streifenwagen wurden durch die Steine und Farbschmierereien zum Teil erheblich beschädigt.Vergeltung für Hausräumung in Berlin Hintergrund des Aufmarschs der Linksautonomen war offenbar die Räumung des so genannten Liebig-Hauses in Berlin. Dessen Besitzer ist der Kreisvorsitzende des Kinderschutzbundes aus Unna, dem die Autonomen "einen Strich durch die Rechnung machen" wollten, wie es auf Internetseiten der Szene heißt. Warum die Randalierer ausgerechnet das Haus des Dortmunder Kinderschutzbundes angriffen, blieb unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Lesen Sie jetzt