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Logopäde: "The King’s Speech" ist realistisch

Selbsthilfegruppe für Stotterer

Beim Griff zum Telefon zögert Uwe Weimer. Sein Gesprächspartner kann nicht sehen, dass der 54-Jährige etwas sagen will, die Worte aber nicht flüssig über seine Lippen kommen. Seit seiner Kindheit stottert er. Mit der Dortmunder Selbsthilfegruppe für Stotterer hat er sich den aktuellen Kinofilm „The King’s Speech“ angeschaut.

DORTMUND

von Von Iris Woitschell

, 17.03.2011 / Lesedauer: 2 min
Logopäde: "The King’s Speech" ist realistisch

Colin Firth braucht als stotternder König Georg VI. eine Menge Selbstbewusstsein.

Er hofft, genau wie der Logopäde, dass sich die Sicht der Bevölkerung durch den Film ändert. Die Behandlungsmethoden sind laut Joschko übrigens realistisch. Früher habe man wie im Film tatsächlich versucht, dem Problem mit Kieselsteinen im Mund zu Leibe zu rücken. Joschko: „Auf den Brustkorb eines Patienten habe ich mich aber noch nie gesetzt.“

  • Die Selbsthilfegruppe der Stotterer trifft sich jeden zweiten und vierten Montag. Adresse: Friedensplatz 8. Infos unter Tel. 0231/1337630.
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