Maeckes im FZW: Genie und Wahnsinn in Musik verpackt

Schnellkritik

Als Teil der Orsons wurde er schon als Retter des deutschen Hip-Hops gehandelt und spielte auf den Bühnen großer Festivals: Der Rapper Maeckes hat auf seiner Solo-Tour Halt im FZW gemacht und dabei mit musikalischer Vielfalt und irrwitzigem Humor begeistert. Hier ist unsere Schnellkritik.

DORTMUND

, 29.04.2014, 09:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn man Maeckes in die Augen sieht, erblickt man einen wachen, ziemlich intelligenten Rapper, aber auch eine Menge Wahnsinn. Im FZW hat wohl noch nie jemand mit so viel Selbstbewusstsein vor zahlenden Gästen die Luftgitarre gespielt (und selbstverständlich vorher gründlichst gestimmt). „Ich kenne keine Scham“, sagt er, und das glaubt man ihm aufs Wort – das ist aber nicht unangenehm, sondern meistens wirklich sehr lustig. Doch Maeckes kann auch über soziale Ungerechtigkeit singen und darüber, wie es ist, alles im Leben zu wollen und alles zu verpassen.  

„Es war ganz anders als ich erwartet hatte – eigentlich war es anders als jedes Konzert, das ich bislang gesehen habe. Ich kann das gar nicht formulieren, aber der Abend war einfach super.“  

: „Maeckes liefert eine richtig gute Show. Man merkt, dass er genau das macht, worauf er selbst Lust hat.“  

„Das war zum Teil Stand-Up-Comedy, zum Teil Musik – Ich kannte ihn nicht, hatte keine Erwartungen, und es hat mir sofort gut gefallen.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt