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Markierungen sollen das „wilde Parken“ auf dem Sommerbergweg in normale Bahnen lenken

rnParkärger am Sommerbergweg

Es ist die Geschichte einer Straße im Dortmunder Süden, an die immer mehr Menschen ziehen und ihre Autos mitbringen. Jetzt ist die Straße völlig zugeparkt. Das soll sich ändern.

Holzen

, 03.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Ob es nun die Baustelle auf dem Sommerbergweg nahe der Waldstraße war, die das Fass zum Überlaufen brachte, wollte auch Michael Depenbrock nicht sagen. Aber durch das neue Mehrfamilienhaus wird sich der Parkdruck auf der Straße im Dortmunder Süden noch einmal mächtig erhöhen - für die Aussage braucht man kein Prophet sein.

Während das Haus in die Höhe gezogen wurde, musste eine Bushaltestelle gegenüber für knapp ein halbes Jahr verlegt werden. Nun ist die Haltestelle wieder nutzbar, das Haus immer noch im Bau und die dort tätigen Firmen parken die ganze Straße zu. Eine Situation, die die CDU-Fraktion auch befürchtet, wenn die Wohnungen bewohnt sind.

Zwischen dem Verbindungsweg und der Waldstraße

Und da es in Sachen Parken auf dem Sommerbergweg eh drunter und drüber geht, soll nach dem Willen der Bezirksvertretung Hörde da nun gegengesteuert werden. Zumindest in Teilen der Straße. „Im Bereich zwischen dem Verbindungsweg und der Waldstraße sollen Parkflächen markiert werden damit die Leute so parken, dass der Verkehr fließen kann und keine Fußgänger und Radfahrer gefährdet werden“, sagt Michael Depenbrock.

Dabei geht es Depenbrock vor allem um die Neubauten. Wie das Mehrfamilienhaus an der Einmündung zur Steylerstraße, das auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Sprave steht. „Die Anwohner dort haben eigentlich Tiefgaragen. Warum müssen die auf der Straße parken?“, fragt sich der CDU-Politiker. Zumal die Straßenseite vor den Häusern meistens so lückenlos zugeparkt ist, dass der Verkehr aus Richtung Westen keine Möglichkeit mehr zum Ausweichen hat. Kommt dann ein Fahrzeug entgegen, PKW oder eben der Linienbus, der aus Richtung Wald (Osten) kommt, geht oftmals nichts mehr.

Für einen Bürgersteig ist wohl zu wenig Platz

Die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung Hörde würden auf dem Sommerbergweg lieber noch einen Schritt weiter gehen. Sie würden dort gerne noch einen Bürgersteig sehen - der fehlt nämlich auch fast auf der gesamten Länge. Hier geht es dann aber auch um eine Platzfrage. Laut Depenbrock ist die Straße einfach zu eng.

„Es werden dann am Ende weniger Parkplätze sein“, sagt Depenbrock. Aber es könne nicht die Aufgabe der Politik sein, zu regeln, dass man auf der Fahrbahn parken könne. „Die Bauherren müssen einfach dafür sorgen, dass genügend Parkplätze da sind.“ Um einmal auszuloten, wie und wo die Parkbuchten eingezeichnet werden, wird es einen Ortstermin mit der Verwaltung geben.

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