„Verteidigung der Demokratie ist wichtiger denn je“

Neuer Sonderbeauftragter

Manfred Kossack ist neuer Sonderbeauftragter der Stadt Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. Damit ist er ein wichtiger Vermittler zwischen Stadt, Polizei und Zivilgesellschaft.

von Daniel Reiners

Dortmund

, 09.07.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizeipräsident Gregor Lange begrüßte den neuen Sonderbeauftragten der Stadt Dortmund, Manfred Kossack.

Polizeipräsident Gregor Lange (r.) begrüßte den neuen Sonderbeauftragten der Stadt Dortmund, Manfred Kossack. © Polizei Dortmund

Es sei laut Ullrich Sierau eine wichtige Stelle, die keinesfalls über Monate unbesetzt bleiben dürfe: Damit bezieht sich Dortmunds Oberbürgermeister auf den Posten des Sonderbeauftragten der Stadt Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.

Aus diesem Posten hatte sich am Anfang des Jahres und nach insgesamt 12 Amtsjahren Hartmut Anders-Hoepgen in den Ruhestand verabschiedet. Am Dienstag (7.7.) begrüßte Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange nun den Neuen in diesem Amt.

Manfred Kossack heißt er – er hatte zuvor in der Funktion als Arbeitsdirektor der Dortmunder Stadtwerke gearbeitet. Aus dieser Funktion heraus blicke er bereits auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei zurück, die ihm in der neuen Position als Sonderbeauftragter behilflich sein werde, so Kossack in einer Pressemitteilung zum Amtsantritt.

Darum geht es bei der Tätigkeit des Sonderbeauftragten

Zu der Wichtigkeit eines ehrenamtlichen Sonderbeauftragten der Stadt Dortmund äußerte sich Polizeipräsident Gregor Lange so: „Wir haben in den letzten Jahren große Fortschritte beim Kampf gegen den Rechtsextremismus erreicht.“ Man könne die Zusammenarbeit von Stadt, Polizei und Zivilgesellschaft als ein Wirkungsdreieck verstehen, das bei fruchtbarer Kommunikation miteinander ein Schlüssel zur Bekämpfung von Demokratiefeinden sei.

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