Aufs Navi verlassen: Belgier (25) versenkt Auto im Dortmunder Hafen

Kurioser Unfall

Ein Belgier ist in der Nacht zu Samstag mit seinem Auto in den Dortmunder Petroleumhafen gestürzt. Er hatte sich zu sehr auf sein Navi verlassen. Der Unfall hat aber noch eine andere Ursache.

07.03.2020, 13:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr barg den untergegangenen Wagen aus dem Hafenbecken.

Bergung des PKW aus dem Hafenbecken. © Feuerwehr Dortmund

Einem 25 Jahre altem Belgier hat das blinde Vertrauen in sein Navigationsgerät am frühen Samstagmorgen einen unfreiwilligen Schwimmausflug eingebracht: Der Mann steuerte sein Auto gegen 4.15 Uhr in das Becken des Dortmunder Petroleumhafens in Lindenhorst, weil er den falschen Anweisungen des Navis folgte.

Der Mann hatte laut Feuerwehr den untergehenden Wagen noch über das Fenster verlassen können, bevor das Auto auf den vier Meter tiefen Grund des Beckens absank. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, rannte der Mann auf die Lindenhorster Straße, um Hilfe zu holen: „Rettungskräfte versorgten den durchnässten und unterkühlten Belgier.“

Bergung in vier Metern Tiefe

Die Wasserrettungs-Spezialeinheit der Feuerwehr holte seinen Citroën vom Grund des Hafenbeckens, indem sie Hebekissen an dem Wagen befestigte und mit Luft füllte. Mit einem Feuerwehrkran wurde das Fahrzeug anschließend aus dem Wasser gehoben.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 15 Einsatzkräften vor Ort und der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.

Autofahrer hatte Bier und Kokain genommen

Die Polizei stellte im Gespräch mit ihm fest, dass er Drogen genommen hatte. „Der Fahrer gab an, dass er zuvor Bier getrunken und Kokain konsumiert habe“, schreibt die Polizei.

Zur ärztlichen Versorgung kamen zwei Blutproben zur Feststellung von Alkohol und Drogen im Blut hinzu.

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