An einem Lidl-Markt hat es am Abend einen Polizeieinsatz gegeben. © Redaktion
Polizei-Einsatz

Mann in Dortmund niedergestochen – Hubschrauber-Einsatz in der Nähe

Nach einem Messer-Angriff hat es am Dienstagabend einen großen Polizeieinsatz im Dortmunder Westen gegeben. Kurz darauf suchte die Polizei mit einem Hubschrauber nach zwei Menschen.

Was passierte am Dienstag etwa um 19 Uhr an einer Lidl-Filiale im Dortmunder Westen? Darauf gibt es aktuell zwar noch keine genaue Antwort. Einiges kann die Polizei allerdings schon sagen.

Sicher ist: Die Beamten wurden zum Lidl nach Kirchlinde gerufen. Dort habe es einen Streit gegeben, hieß es von einem Anrufer. Ein Mann sei mit einem Messer bedroht und verletzt worden, offenbar auch schwer. Dass das stimmte, merkten die Rettungskräfte vor Ort.

Wichtig: Rettungskräfte waren schnell vor Ort

Die Situation sei für den Mann „brenzlig“ gewesen, so Polizeisprecherin Amanda Nottenkemper in einer ersten Einschätzung der Lage. Der Verletzte habe großes Glück gehabt, dass die Rettungskräfte so schnell am Tatort an der Kirchlinder Straße gewesen seien.

„Hoffen wir mal, dass es lebensrettend war“, so Nottenkemper weiter. Nicht nur um den Verletzten kümmerte man sich. Eine Person sei vorläufig festgenommen worden, erklärte die Polizeisprecherin.

In Kirchlinde ist nach ersten Erkenntnissen ein Mann niedergestochen worden. © Redaktion © Redaktion

Hintergründe unklar – Polizei sucht zwei Menschen

Zu den Hintergründen könne man derzeit noch nichts sagen. Die Ermittlungen würden natürlich weiterlaufen. Ob es sich um eine versuchte Tötung handelt, ob es eventuell mehr als einen Täter gegeben hat – diese Fragen mussten am Dienstagabend ungeklärt bleiben.

Nur wenige hundert Meter entfernt vom Lidl in Kirchlinde kreiste am Dienstagabend auch ein Polizei-Hubschrauber. Der sei allerdings nicht auf der Suche nach etwaigen weiteren Verdächtigen, sondern in anderer Sache aufgestiegen, erläuterte Amanda Nottenkemper.

Denn in Lütgendortmund wurden gleich zwei Menschen als vermisst gemeldet – zudem an unterschiedlichen Orten. Ein Zusammenhang zwischen alldem sei zwar nicht ersichtlich, so die Polizeisprecherin. Dennoch gelte es, die Vermissten schnell zu finden.

So wurden die Vermissten beschrieben

Da sei zum einen ein etwa 60-jähriger dementer Mann mit Brille und leichtem Bart – unterwegs mit Rollator, in grauem Pulli und blauen Jeans.

Zudem werde eine Frau „um die 80“ vermisst: etwa 1,50 Meter groß, in Jogginghose, mit Gehstütze und kurzen weißen Haaren.

Gesucht wurde nicht nur per Hubschrauber, sondern im Umkreis der S-Bahn-Haltestelle Lütgendortmund auch mit Mantrailer-Hunden.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Jahrgang 1977 - wie Punkrock. Gebürtiger Sauerländer. Geborener Dortmunder. Unterm Strich also Westfale.
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Björn Althoff