Mann mit „Hamsterbacken“ kontrolliert - Polizei macht gefährliche Entdeckung

Dortmunder Nordstadt

Er hat den Mund wohl zu voll genommen - im wahrsten Sinne des Wortes: Weil seine Wangen auffällig dick waren, hat die Polizei Dortmund einen Mann (51) kontrolliert. Der Inhalt seiner „Hamsterbacken“ war gefährlich.

Dortmund

15.09.2021, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Dortmunder Polizei hat in der Nordstadt einen Mann mit „Hamsterbacken“ kontrolliert.

Die Dortmunder Polizei hat in der Nordstadt einen Mann mit „Hamsterbacken“ kontrolliert. © Schaper

Bei der Kontrolle eines 51-Jährigen am Dienstag (14.9.) auf der Dortmunder Schillerstraße hat die Polizei eine gefährliche Entdeckung gemacht.

Gegen 13.50 Uhr fiel der Mann der Polizei in der Nordstadt auf. Bei der Kontrolle habe der Verdächtige unruhig gewirkt. Nicht ohne Grund: In seinem Wagen lagen 500 Euro. Die Polizei vermutet, dass das Geld aus dem Verkauf von Drogen stammt. Der Mann war der Polizei bekannt und hat bereits mehrfach gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen.

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„Hamsterbacken“ typisch im Drogenmilieu

Das Bargeld war nicht die einzige Auffälligkeit. Der Mann hatte ziemlich dicke Backen. Der Verdacht: Er versteckt Drogen im Mund. Das sei in dem Milieu üblich, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Da die Gefahr bestanden habe, dass der 51-Jährige die Drogen herunterschluckt und so seine Gesundheit gefährdet, sei er weiter untersucht worden.

Gegen die Durchsuchung habe der Dortmunder heftigen Widerstand geleistet. Schließlich kam der Inhalt seiner „Hamsterbacken“ zum Vorschein. 15 kugelrunde Verpackungen, gefüllt mit Kokain. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Der Verdächtige gab an, nichts mit Drogen zu tun zu haben. Das Ergebnis eines Drogentests war allerdings positiv. Ihm droht ein weiteres Verfahren wegen Autofahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln.

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