Mann ohne Fahrerlaubnis kam mit Auto zur Vorladung

Dumm gefahren

Dumm gelaufen - oder eher dumm gefahren: Eine Vorladung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hat einen 32-jährigen Dortmunder am Mittwoch nicht davon abgehalten, mit dem eigenen Auto zur Polizei nach Hagen zu fahren. Er hatte wohl nicht mit der Hartnäckigkeit eines Sachbearbeiters gerechnet.

DORTMUND

, 18.05.2016, 15:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Dortmunder erschien am Mittwoch zu seinem Vorladungstermin in Hagen - dort befindet sich das ausgelagerte Verkehrskommissariat der Polizei Dortmund. Während seiner Vernehmung zeigte er einen ungültigen internationalen Führerschein vor. 

Auf Nachfrage, wie er denn von Dortmund nach Hagen gekommen sei, gab der Beschuldigte zunächst an, dass sein Vater ihn gefahren war. Der skeptische Sachbearbeiter schenkte dieser Version jedoch wenig Glauben und hakte beharrlich nach.

Ein Geständnis

Was folgte, war ein Geständnis: Der Dortmunder gab zu, dass er mit seinem Auto zur Vernehmung gefahren sei. Freiwillig gab er Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugschein ab. Dann wurde ein weiteres Strafverfahren eingeleitet.

Eine Polizeisprecherin empfiehlt, dass er zum nächsten Vernehmungstermin mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist. 

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