Mann soll 14-Jährige 70-mal vergewaltigt haben

Landgericht Dortmund

Unfassbare Vorwürfe erhebt die Staatsanwaltschaft gegen einen 26-Jährigen aus Lütgendortmund: In einer "Beziehung" mit einem wesentlich jüngeren Mädchen soll es zu zwei Fällen des sexuellen Kindesmissbrauchs und 70 Vergewaltigungen gekommen sein. Der Fall wird ab heute vor dem Dortmunder Landgericht verhandelt.

DORTMUND

20.04.2016, 02:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das ungleiche Paar soll sich im August 2013 kennengelernt haben. Laut Staatsanwaltschaft war die "Beziehung" anfangs tatsächlich von beiden gewollt. Weil sexuelle Handlungen mit Minderjährigen aber in jedem Fall verboten sind, muss sich der Angeklagte auch wegen der ersten intimen Kontakte mit dem damals 13 Jahre alten Mädchen vor Gericht verantworten.

Nach einiger Zeit, so heißt es, soll das Mädchen dem Mann dann mitgeteilt haben, dass nun keine Lust mehr auf regelmäßige sexuelle Treffen habe. Warum die da schon 14-Jährige den Angeklagten in der Folgezeit dennoch regelmäßig in seiner Wohnung in Lütgendortmund aufgesucht hat, wird eine der spannendsten Fragen sein, die das Gericht aufzuklären hat.

Auf Kooperation seitens des Angeklagten sollte sich die Kammer indes nicht einrichten. Laut Verteidigerin Ina Klimpke bestreite ihr Mandant sämtliche Vorwürfe. 

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