Ein Martinsumzug mit 250 Kindern zieht durch Scharnhorst

rnSerie: „Auf ein Eis mit“

Das kleine Wäldchen im Einkaufszentrum eks ist Ziel eines Martinszuges. Für den haben sich gleich vier Kindergärten in Scharnhorst zusammengeschlossen.

Scharnhorst

, 06.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In den nächsten Tagen finden im Stadtgebiet jede Menge Martinsumzüge statt. Einen hat Christine Riemenschneider von der Fabido-Kindertagesstätte Am Stuckenrodt 8 organisiert. Wir haben mir ihr und ihrer Stellvertreterin Barbara Weisemann ein Eis gegessen.

Hallo Frau Riemenschneider, hallo Frau Weisemann, Martinszüge gibt’s viele. Was macht Ihren besonders?

Bei uns machen 250 Kinder und noch mal so viele Eltern mit. Wir haben uns dazu mit allen vier Fabido-Kindertagesstätten in Scharnhorst zusammengetan.

Aha, erklären Sie mal die Details.

Wir werden am 12. November, einem Dienstag, so etwa ab 17.30 Uhr in den einzelnen Einrichtungen losgehen. Beteiligt sind die beiden Einrichtungen Am Stuckenrodt sowie die Kitas am Buschei und am Mackenrothweg. Das ist eine richtige Sternwanderung. So gegen 18 Uhr werden wir dann im eks-Wäldchen sein, wo es einen Punsch gibt.

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Für die Erwachsenen mit Alkohol?

Nein, alkoholfrei. Wir haben uns für das Abschlusstreffen übrigens bewusst für einen öffentlichen Ort entschieden, um den Scharnhorstern zu zeigen: Hallo, wir sind da und gehören auch zu diesem Stadtteil.

Und sonst? Als ich vorhin reinkam, ist mir aufgefallen, dass es für einen Kindergarten bei Ihnen relativ ruhig ist.

Ja, das liegt an dem guten Lärmschutz, den wir seit der Sanierung des Gebäudes in den Jahren 2018/19 haben. Wir haben übrigens in der ganzen Sanierungs-Zeit den normalen Kindergarten-Betrieb aufrechterhalten – allerdings mit weniger Kindern als sonst, weil wir zeitweise keine neuen mehr aufgenommen hatten.

Gibt es einen bestimmten Schwerpunkt in Ihrer Arbeit?

Ja, Umwelt und Natur. Das sind auch privat unsere Hobbys. Wir gehen mit den Kindern einmal in der Woche in den Wald und haben einen tollen Garten mit einem eigenen kleinen Biotop. Da können die Kinder Pflanzen und kleine Tiere wie Wasserläufer oder Libellenlarven finden und später mit der Lupe genau anschauen. Und wir sind seit zwei Jahren als Umwelt-Kita zertifiziert.

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Ach ja, ich erinnere mich an einen Termin mit Daniela Schneckenburger vor ein paar Monaten bei Ihnen ...

Ja, dabei ging es um Dinge wie Nachhaltigkeit und Upcycling. Sie hat sich zum Beispiel unser Regenwasserprojekt angesehen. Wir sammeln das Regenwasser in Zisternen und nutzen es dann, um das Biotop zu bewässern, und auch für die Wasserspielstelle. Dadurch sparen wir Wasser.

Welche Zukunftspläne haben Sie?

Die Außenanlage wird noch mal modernisiert. Zum Beispiel bekommen wir einen neuen Kletterturm, eine Wippe und ein großes Sonnensegel.

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