Maske auf in Bus und Bahn: Verkehrsministerium greift mit Kontrollen durch

Ab Montag

Am Montag (24.8.) findet eine groß angelegte Kontrolle der Maskenpflicht in Regionalbahnen statt. Im Vergleich zu anderen Städten steht Dortmund bisher gut da.

von Paula Protzen

Dortmund

, 23.08.2020, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundespolizist mit Maske im Gespräch mit Fahrgast mit Maske

Mitarbeiter der DB Sicherheit und Beamte der Bundespolizei kontrollieren in einem Regionalzug, ob die Maskenpflicht eingehalten wird. © picture alliance/dpa

Seit dem 12. August müssen Maskenverweigerer in Bus und Bahn tief in die Tasche greifen: 150 Euro sind dann fällig. Am Montag (24.8.) wird es in den Regionalbahnen Schwerpunktkontrollen geben.

An der Aktion beteiligen sich neben dem Ministerium für Verkehr die verschiedenen Regionalbahn-Anbieter, die Deutsche Bahn sowie die kommunalen Ordnungsämter und die Bundespolizei.

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Wer die Maske nicht über Mund und Nase zieht, müsse genauso mit einem Bußgeld rechnen wie jemand, der sie gar nicht trage, heißt es in der Ankündigung des Ministeriums. Am nächsten Halt müssten die Reisenden den Zug verlassen und würden von der Bundespolizei in Empfang genommen.

„Die Menschen können sich in der Bahn wohl und sicher fühlen, wenn alle sich an die Regeln halten“, bekräftigt Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Es wäre gut, wenn kein einziges Bußgeld erhoben würde.“

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Das Ministerium weist auch darauf hin, dass die Maskenpflicht nicht nur in den Bahnen, sondern auch an Bahnhöfen und Haltestellen gilt.

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Die DSW21 hatte am 14. August, zwei Tage nach Inkrafttreten des neuen Bußgelds, bereits Kontrollen an ihren Haltestellen durchgeführt. Bei ihren Kontrollen erwischte sie nur 13 „Masken-Muffel“ - deutlich weniger als in Köln (44) und Duisburg (65).

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