Max Raabe ging auf libidinösen Beutezug

Konzerthaus

Zweieinhalb Stunden lang stand Max Raabe mit dem Palastorchester am Donnerstag und Freitag im Dortmunder Konzerthaus auf der Bühne. Passend zum Programm "Küssen kann man nicht alleine" ging der Chansonnier mit der Baritonstimme auf libidinösen Beutezug.

DORTMUND

27.04.2012, 16:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Max Raabe trat mit seinem neuen Programm "Küssen kann man nicht alleine" auf.

Max Raabe trat mit seinem neuen Programm "Küssen kann man nicht alleine" auf.

Termin im nächsten Jahr
Am 26. April 2013 kommt Max Raabe mit einem neuen Programm zurück ins Konzerthaus.

 Max Raabe und sein Palastorchester sind zeitlos gut, auch wenn sie ein wenig aus der Zeit gefallen scheinen. In seinem neuen Programm „Küssen kann man nicht alleine“ braust der Wahl-Berliner jedoch auch in Schlagern von Annette Humpe mit dem ICE in die Gegenwart. – Sehr schön und ohne Brüche hat er diese neuen Popsongs in die guten alten Hits der Goldenen Zwanziger eingebaut. „Seit der Erfindung von Mann und Frau ist es auf dem Globus komplizierter geworden. Auch für mich“, erklärte der Mann mit der Pomade im Haar und der zärtlich säuselnden Baritonstimme. Und gab sich romantisch – auch im „Irgendwo auf der Welt“ zur Klavierbegleitung. 

 Ein libidinöser Beutezug war das Programm, in dem Raabe auch mit der Stimme Paso doble, Rumba und Walzer tanzte und mit einer Serenade mit heller Kopfstimme zur Geigen-, Gitarren- und Kontrabassbegleitung die Damen umgarnte. „Seit Erfindung der Thermopenfenster ist das Serenadensingen aber sinnlos geworden“, haderte der Chansonnier mit der modernen Zeit.  Zwölf exzellente Musiker gehören zu seinem Palastorchester. Zwei Trompeter bliesen auch unter Wasser, in einer Badewanne, den Hit vom Kapitän in der Badewanne, gaben dem „Gorilla im Zoo“ eine Stimme und spielten am Schluss natürlich den „Kleinen, grünen Kaktus“.   

Termin im nächsten Jahr
Am 26. April 2013 kommt Max Raabe mit einem neuen Programm zurück ins Konzerthaus.

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