Covid-19

Mehr Außen-Gastronomie auch 2022? Wirte bekommen jetzt Hilfe

Es sind gute Nachrichten für die Dortmunder Gastronomie-Welt: Die Stadtverwaltung möchte ihnen für ein weiteres Jahr eine Gebühr erlassen. Die abschließende Entscheidung steht aber noch aus.
Außengastronomie auf dem Alten Markt in Dortmund ist jetzt wieder erlaubt. Am Samstag, wenn auch das Wetter besser sein soll, könnte es so voll werden wie auf diesem Archivbild. Können sich die Gäste dann mit der Luca-App registrieren? © Hans Blossey (Archiv)

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund, also die Dezernentinnen und Dezernenten der Fachbereiche, hat eine Entscheidung getroffen, die viele Gastronomiebetriebe und Gäste freuen dürfte.

Für Tische und Stühle auf öffentlichen Wegen sollen demnach auch im Jahr 2022 keine Sondernutzungsgebühren erhoben werden. „Ziel ist es, so die möglicherweise negativen wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 ein Stück weit abzufangen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Nach Beginn der Pandemie im März 2020 hatte die Stadt Dortmund bereits beschlossen, die Gebühren bis zum 31.12.2021 auszusetzen.

Der Rat muss noch zustimmen

Der Rat der Stadt Dortmund und mit der Sache befasste Ausschüsse müssen diesem Vorschlag noch zustimmen. Dies gilt aber als wahrscheinlich.

Zur Begründung heißt es: „Durch die pandemische Lage wurden seit März 2020 verschiedenste Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorgenommen, von denen in besonderem Maße gastronomische Betriebe betroffen waren.“

Bis weit ins Jahr 2021 hätten viele Gastronominnen und Gastronomen keinem geregelten Geschäftsbetrieb nachgehen können und erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

Mit der vorgeschlagenen Maßnahme solle signalisiert werden, „dass die Stadt Dortmund alles unternimmt, um eine vielfältige (Außen-) Gastronomieszene im Stadtgebiet zu erhalten“.