Bildergalerie

Mehr Farbtupfer gegen den Corona-Frust

Dortmunder Hobbymaler haben uns ihre schönsten "Farbtupfer" geschickt. Die Aktion soll ein wenig Farbe ins Leben während der Corona-Zeit bringen. Eine Auswahl an Bildern gibt es hier zum Durchklicken.
28.04.2020
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„Kirschblüte“ heißt dieses abstrakte Gemälde von Philip Schuhmacher. Da es seiner Auftraggeberin nicht gefallen hat, ist das Werk (Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm) jetzt bei seinen Eltern in Groß-Barop zu finden. „Wnd wir erfreuen uns umso mehr daran,“ schreibt er dazu. © Schumacher
Peter Krökers „Tänzerin“ (60 x 80cm) ist eigentlich für die verschobene Ausstellung „Tanzwelten“ entstanden. Kröker gehört zum Atelier Dreisam & Orga-Team Kulturquartierhörde und sagt: „Ich denke, geliebte Musik kann das Wohlgefühl steigern und Tanz das Lebensgefühl stärken. Hierfür brauch man auch nicht zwingend eine Diskothek, das kann man auch Zuhause erleben.“© Kröker
Auf dem iPad entstanden ist Detlef Kliebischs Gemälde mit dem Titel „Mohnscheinserenade“. Er kommt vom Höchsten und bevorzugt diese moderne Art der „Leinwand“. Seine Hauptthemen sind Farben und Formen aus der Natur.© Kliebisch
Paul Roos aus Kley hat sein Bild schon vor fast 30 Jahren mit Jackson-Kreide gemalt. „Ich halte es tatsächlich für das einzige gelungene Bild meines Lebens, ansonsten habe ich mich eher als Musiker und Schriftsteller versucht“, schreibt er. Das Bild hängt in seinem Büro und erinnert ihn daran, dass man alles, was man tut, immer mit dem Herzen tun sollte.© Roos
„Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen,“ schreibt Liliane Helbig aus Lütgendortmund zu ihrem Bild (100 x 100 cm). Derzeit spezialisiert sie sich auf abstrakte Porträts mit Acrylfarbe auf Leinwand, die jegliche Stimmungen im Leben, in besonderen Situationen und insbesondere nun in der Corona-Krise, widerspiegeln.© Helbig
Große Bilder von 1 x 1 m sind die bevorzugten Formate von Vera Nienkemper aus dem Architekturatelier im Saarlandstraßenviertel. Spachteltechnik mit Quarzsand, Acrylfarben sowie Naturkohle verleihen dem farbenfrohen neo-expressionistischen Motiv des historischen Hafenamts eine positive Ausstrahlung.© Nienkemper
Ursula Kump aus Husen malt in einer Malgruppe. „Das Ergebnis meiner Werke in verschiedenen Techniken ist vorwiegend farbenfroh“, schreibt sie. Das sieht man auch an ihrem Bild „Lauft Enten“ (Acryl, 40 x 50 cm), mit dem sie sich an der „Farbtupfer“-Aktion beteiligt.© Kump
Da der Sommer schon fast vor der Tür steht, möchte Melina S. Czyrt aus der Nordstadt ein Bild zur „Farbtupfer“-Aktion beitragen, das im Sommer 2007 entstand. Sie schreibt dazu: „Heute fällt mir besonders auf, wie ,closed together‘ die Blumen stehen. Die Natur darf eng beisammen stehen, auch in Zeiten von ,Social Distancing‘“.© Czyrt
Bunt wie das Leben ist das Bild „Freiheit“, gemalt von Stephan Schlömer aus dem Kreuzviertel. Der Rahmen ist mit dem Schriftzug „... ohne Ende ohne Anfang ohne ...“ versehen.© Schlömer
Birgit Gesing aus Hombruch hat für die „Farbtupfer“-Aktion ein Bild aus ihrer Reihe „Zeeland“ geschickt. Es ist 2019 entstanden. Seit vielen Jahren trifft sie sich regelmäßig zur Entspannung mit vier weiteren "Malfrauen" zum Malen. Das Bild mit dem Titel "Domburg" ist nach eigenen Fotos aus Zeeland, Niederlande, entstanden und ist 120 x 90 cm groß.© Gesing
Eigentlich wollte Petra Rüther aus Aplerbeck mit ihrem Ehemann in der Normandie Urlaub am Meer machen. Da es zurzeit nicht möglich ist, holen die zwei sich den Urlaub nach Hause. Das Bild (100 x 70 cm) ist mit Acrylfarben auf Leinwand gemalt. Die freischaffende Künstlerin habe an vielen Ausstellungen mitgewirkt und auch Preise gewonnen.© Rüther
„Mann und Frau im Dialog“ nennt Rosemarie Juppien aus Aplerbeck ihr Bild. Die Kreide-Arbeit ist entstanden, nachdem Juppien und ihr Mann gemeinsam eine hartnäckige Grippe überstanden hatten.© Juppien
Für Monika Assauer aus Bövinghausen ist das Malen seit einigen Jahren ihr liebstes Hobby. Mit ihren Seerosen beteiligt sich die 68-Jährige an der „Farbtupfer“-Aktion.© Assauer
„Frau mit Stockrosen“ (oder auch „La belle Jardinière“) heißt das Bild von Sabine Ebke-Büscher, mit dem sie sich an der „Farbtupfer“-Aktion beteiligen möchte. Sie ist Kunstlehrerin und Hobby-Malerin aus dem Kreuzviertel.
„Höre nicht auf zu träumen“ heißt das Bild (50 x 50 cm) von Ellen Berthold aus Huckarde. Die Hobbymalerin liebt es, mit ihren Bildern Lebensfreude und Hoffnung zu verbreiten.© Berthold
Waltraud Pircher aus Nette hat ihrem Bild den Titel „Wildes Leben“ (Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm) gegeben. „Die Herausforderung des Lebens zu akzeptieren und mit Fantasie und wilder Herangehensweise ihr zu begegnen,“ schreibt die Künstlerin dazu.© Pircher
Ingrid Rüping aus Brackel schreibt: „In diesen Zeiten der Krise ist es vielleicht ein Sehnsuchtsbild für einen geplatzten Urlaub." Das Bild ist bereits im Jahr 1995 entstanden, als sie in Südkalifornien im Atelier einer amerikanischen Künstlerin begann. Das Bild ist mit Aquarell gemalt und 30 x 40 Zentimeter groß.© Rüping
Detlef Pohl aus Aplerbeck beteiligt sich mit seinem Bild „Du-Mo-Bai“ an der „Farbtupfer“-Aktion. Gemalt hat er das Bild, angeregt durch eine Reise nach Dubai im Jahr 2018, mit Aquarellfarbstiften auf schweres Papier im DIN A2-Format.© Pohl
Michael Kerske kommt aus Michigan, USA, und lebt seit 2012 in Wellinghofen. Sein Bild „Really Big Fish“ hat er erst vor ein paar Tagen fertiggestellt. Gerade in dieser Zeit war es für ihn „wie ein Entkommen in die Tiefen der Meere“. Das Gemälde ist sein bisher Größtes mit 1 x 2 Meter.
Stephanie Wetzold-Schubert aus Körne möchte mit ihrem Bild „Fliegenpilze“ den Frühling willkommen heißen. Das Acrylbild ist 20 x 20 cm groß und in Mixed Media gemalt. Sie malt am liebsten Pflanzen und Landschaften.© Wetzold-Schubert
Meditation hat laut Künstlerin Gitta Nothnagel aus Kirchhörde nur positive Nebenwirkungen - daher gebe es auch keine Fragen an den Arzt oder Apotheker. Ihr Werk mit dem Titel „Meditation“ ist mit Acryl auf einer Leinwand entstanden, die 100 x 100 Zentimeter misst.© Nothnagel
Bärbel Schröer aus Somborn hat ihr Bild „Sommertraum“ genannt. Mit Gleichgesinnten trifft sie sich alle zwei Wochen zum Malen. "Die nette Truppe von acht bis zehn Leuten hat immer viel Freude an dem kreativen Hobby." Doch leider ist das Malen zurzeit nicht möglich.© Schröer