Am Montagabend (7.9.) wurden drei ehrenamtliche Organisationen von Oberbürgermeister Ulrich Sierau ausgezeichnet. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Engagement erkennen

Mehrere Organisationen für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Stellenwert des bürgerlichen Engagements. Nun hat Oberbürgermeister Ulrich Sierau drei Organisationen für ihr Schaffen ausgezeichnet.

Die FreiwilligenAgentur Dortmund stellte in diesem Jahr das Thema „Ehrenamt und Nachhaltigkeit – Engagement für eine lebenswerte Stadt“ in den Mittelpunkt der Veranstaltung Engagement anerkennen.

Der Preis, vom Verein zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit in Dortmund e.V., „Engagement anerkennen“ wirft den Blick auf das ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven und macht den Stellwert des bürgerschaftlichen Engagements sichtbar.

Besonders wichtige Themen sind „Quartier und Nachbarschaft“, „Ernährung und Konsum“ sowie „soziale und ökologische Verantwortung“.

Wegen Corona und den Corona-Schutzmaßnahmen gab es dieses Jahr im Rathaus nur begrenzte Raumkapazitäten, so das die Preisverleihung nur mit den Siegerprojekten durchgeführt werden konnte.

Foodsharing Dortmund

Foodsharing Dortmund will zur Reduktion der Verschwendung genießbarer Lebensmittel beitragen. Dazu führt der Verein Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Themen des bewussten Konsums, Lagerung und Konservierung durch.

Durch direkte Kooperationen mit Betrieben des Einzelhandels werden Lebensmittel gerettet und verteilt, die sonst vernichtet werden würden. Zu diesem Zweck werden auch Lebensmittelverteilstationen betrieben, die für jeden öffentlich zugänglich sind.

Foodsharing Dortmund steht allen Menschen, unabhängig von Religion, (sozialer) Herkunft oder Geschlecht offen.

Das Projekt Foodsharing wurde als eins von drei ehrenamtlichen Projekten ausgezeichnet. © Stadt Dortmund © Stadt Dortmund

Train o Hope

Das Projekt „Geflüchtete im Ehrenamt“ bringt Geflüchteten und Menschen mit und ohne Migrationshintergrund niederschwellig den Umweltschutz und Klimawandel nahe.

Neben Kenntnissen zur Mülltrennung werden alternativen Fortbewegungsmittel wie das Fahrrad vorgestellt und Workshops zu Themen wie „Zero waste your life“ durchgeführt. In der Corona-Krise haben die Ehrenamtlichen gemeinsam gekocht und das Essen an Bedürftige auf der Straße verteilt.

Das Projekt „Geflüchtete im Ehrenamt“ gewann ebenfalls den Preis „Engagement erkennen“. © Stadt Dortmund © Stadt Dortmund

[U25] Dortmund Online-Suizidprävention

Die Online-Suizidprävention [U25] Dortmund ist ein onlinebasiertes Unterstützungsangebot für junge Menschen in suizidalen Krisen. Kernpunkt der Arbeit ist die anonyme, kostenlose und zeitlich unbegrenzte Begleitung von jungen Menschen bis 25 Jahren in suizidalen Krisen via Mail.

Betreut werden sie von etwa gleichaltrigen Menschen. [U25] Dortmund arbeitet nämlich mit dem sogenannten Peerprinzip. Von jungen Menschen für junge Menschen.

Auch die jungen Gesichter von der Online-Suizidprävention wurden ausgezeichnet. © Stadt Dortmund © Stadt Dortmund
Über den Autor
Freier Mitarbeiter
2002 in Bochum geboren, aufgewachsen in Dortmund, BVB-Fan. Seit dem Abitur 2020 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Immer auf der Suche nach guten Geschichten am Puls der Stadt.
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