Mit dem Rammbock zur Cannabis-Plantage

Missundestraße

Größerer Einsatz am vergangenen Freitag Abend in der Nordstadt: Mit einem Rammbock drangen Beamte der Zollfahndung Essen in ein Haus in der Missundestraße ein. Auf das Haus waren sie bei längeren Ermittlungen gegen einen 44-jährigen Castrop-Rauxeler aufmerksam geworden.

DORTMUND

von Von Tobias Großekemper

, 20.12.2011, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

 Laut dem Zollfahndungsamt Essen dürfte die hier produzierte Drogenmenge mindestens im höheren Kilobereich anzusiedeln sein, ein Kilo Marijuana hat einen Straßenverkaufswert von 4500 bis 5000 Euro. Außerdem kann eine solche Plantage laut den Zollfahndern drei bis vier Mal pro Jahr abgeerntet werden.  Zum Abbau der elektrischen Anlage und zum Abtransport der Pflanzenreste zogen die Zollbeamten dann noch das Technische Hilfswerk hinzu. Die Ermittlungen gegen den Mann dauern an. 

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