Mit Faber und Bönisch: Erster „Tatort“ 2020 mit sieben Kommissaren

TV-Krimi

Der „Tatort“ startet am Neujahrstag mit einer sehr außergewöhnlichen Folge ins Jahr 2020. Viele Schauspielstars und Teile der Teams aus Münster und Dortmund treffen aufeinander.

Dortmund

11.11.2019, 08:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit Faber und Bönisch: Erster „Tatort“ 2020 mit sieben Kommissaren

Die Schauspieler (v.l.) Charly Hübner, Ben Becker, Anna Schudt, Jörg Hartmann (beide „Tatort“ Dortmund), Friederike Kempter („Tatort“ Münster), Nicholas Ofczarek, Elena Uhlig, Friedrich Mücke und Bjarne Mädel, aufgenommen bei Dreharbeiten zum Improvisations-Tatort „Druck“ (Arbeitstitel). © Tom Tamborw/WDR/dpa

Der erste „Tatort“ im neuen Jahr wird experimentell. Beim Krimi „Druck“ handelt es sich um einen Improvisations-„Tatort“ des Westdeutschen Rundfunks (WDR) mit Kommissaren verschiedener Teams.

Dabei sind zum Beispiel Peter Faber (Jörg Hartmann) und Martina Bönisch (Anna Schudt) von der Dortmunder Mordkommission sowie ihre Kollegin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) aus Münster.

Mit Faber und Bönisch: Erster „Tatort“ 2020 mit sieben Kommissaren

© Tom Tamborw/WDR/dpa

Die Dreharbeiten waren im Mai

Mit „Druck“ (früherer Name im Umlauf war mal „Gut und Böse“) gibt Jan Georg Schütte (56) sein „Tatort“-Debüt als Regisseur. Er gilt als Spezialist für Filme ohne festes Drehbuch, inszenierte zum Beispiel „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ (2014), „Wellness für Paare“ (2016) und „Klassentreffen“ (2019).

Der Film „Druck“ wurde Anfang Mai in zwei Tagen abgedreht. Ohne das Profil der anderen Darsteller zu kennen, improvisierten die Akteure auf Basis ihres eigenen Rollenprofils.

Der „Tatortreiniger“ ist auch dabei

In dem Neujahr-„Tatort“ geht es um eine Mordserie an vier Kommissaren verschiedener Dienststellen in Nordrhein-Westfalen. Da eine heiße Spur fehlt, treffen sich sieben Kommissare, die zu den Mordopfern in Verbindung standen, und werden von zwei Coaches (gespielt von „Tatortreiniger“ Bjarne Mädel und dem Rostocker „Polizeiruf 110“-Star Charly Hübner) auf Teamarbeit eingeschworen.

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Neben den beiden Dortmundern und Nadeshda aus Münster treten auch Kommissar Rettenbach aus Oberhausen (Ben Becker), Kommissar Mitschowski aus Aachen (Nicholas Ofczarek), der Paderborner Kommissar Ziesing (Friedrich Mücke) und die Düsseldorfer Kommissarin Möller (Elena Uhlig) in Erscheinung. Ob diese Gruppe für die Ermittlungen entscheidende neue Ansätze liefern kann?

„Tatort“-Dreh in Lütgendortmund

Auch beim neusten Dortmunder „Tatort“, für den in dieser Woche (11. bis 15. November) Dreharbeiten am Lütgendortmunder Hellweg geplant sind, muss das Dortmunder Ermittlerteam kooperieren. Noch macht der WDR ein Geheimnis um den Film, bekannt ist aber, dass es einen Tatort-Doppelkrimi geben soll, in dem die Teams aus Dortmund und München gemeinsam ermitteln – ein sogenannter Crossover-Krimi zum 50-jährigen Bestehen der ARD-Krimireihe.

Wann dieser „Tatort“ ausgestrahlt wird, ist wiederum nicht bekannt. Der bereits im vergangenen Februar gedrehte Dortmund-Krimi „Monster“ – der 15. Fall der Dortmunder Ermittler – wartet noch auf seine Ausstrahlung.

Mit dpa

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