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Mit gerade mal 28 Jahren ist Matthias Wagner neuer Krankenhaus-Chef in Lütgendortmund

rnKnappschaftskrankenhaus Lütgendortmund

Gerade einmal 28 Jahre alt, hat Matthias Wagner schon wichtige Aufgaben im Klinikum Westfalen übernommen. Jetzt warten am Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund neue Herausforderungen.

Lütgendortmund

, 03.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Matthias Wagner, gebürtiger Gelsenkirchener, hat zuletzt im Klinikum Westfalen als Referent der Hauptgeschäftsführung gearbeitet, hatte aber interimsweise auch schon die Leitung der Klinik am Park in Lünen inne. „In beiden Funktionen war Wagner in wichtige Projekte und Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des Klinikums eingebunden“, berichtet Stefan Aust, Hauptgeschäftsführer des Klinikums Westfalen. Aust führte Matthias Wagner am Freitag offiziell in seine neue Aufgabe ein. Seine Arbeit in Lütgendortmund macht Wagner allerdings schon länger.

Denn seit dem 1. April ist der Nachfolger von Simon Koch, der das Unternehmen verlassen hat, bereits zur Einarbeitung am ehemaligen Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund, das am 1. Januar 2015 vom Klinikum Westfalen übernommen wurde. Wagners Eindruck nach einem Monat: „Das Krankenhaus Lütgendortmund ist gut aufgestellt und ein wichtiger Baustein in einem starken Verbund.“

Belegschaft war bereit, notwendige Veränderungen mitzutragen

Auch Stefan Aust betont, dass sich das Haus, auch nicht zuletzt wegen der großen Bereitschaft der Belegschaft, notwendige Veränderungen mitzutragen, sehr positiv entwickelt habe. Größere Umstrukturierungen seien in naher Zukunft nicht mehr zu erwarten, so Aust. In den nächsten Jahren wolle man in Lütgendortmund auf Kontinuität setzen. Denn mit den Schwerpunkten Psychiatrie, Psychotherapie, Suchtmedizin und Altersmedizin sowie einem umfangreichen Angebot in der inneren Medizin und der Schmerzmedizin als weiterem Fachbereich, habe sich das Krankenhaus gut in der regionalen Gesundheitsversorgung etabliert.

In der Alterstraumatologie hat sich die städteübergreifende Zusammenarbeit mit der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum und dem Hellmig-Krankenhaus Kamen bewährt. „Diese positive Entwicklung will ich natürlich weiter unterstützen“, kündigt der neue Standortleiter an.

Videosprechstunden und Ausbau der Abteilung für Suchtmedizin

Besonders im Bereich der Psychiatrie möchte sich das Lütgendortmunder Krankenhaus in nächster Zeit noch stärker aufstellen. „Wir planen, in dieser Abteilung die Kapazität der Betten um 35 zu erhöhen“, so Wagner. Und das ist nur eine von vielen Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf Wagner warten. So ist es auch geplant das Angebot der Psychiatrie zu erweitern, verrät Wagner. So soll in Zukunft dank modernster Technik Patienten die Möglichkeit gegeben werden, eine Videosprechstunde zu besuchen. Darüber hinaus plant das Lütgendortmunder Krankenhaus den Ausbau des Bereichs für Suchtmedizin.

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