Zoo Dortmund

Mit Video: Flauschiges Königsgeier-Küken wird von Handpuppe gefüttert

Flausch-Alarm im Dortmunder Zoo: Tierpfleger des Zoos ziehen momentan ein Königsgeier-Küken auf. Für die Fütterung verwenden die Pfleger eine Handpuppe.
Das flauschige Königsgeier-Küken im Dortmunder Zoo ist erst ein paar Wochen alt.
Das flauschige Königsgeier-Küken im Dortmunder Zoo ist erst ein paar Wochen alt. © Zoo Dortmund

Noch nicht einmal drei Monate ist es alt, Appetit hat es aber dennoch: Das Königsgeier-Küken aus dem Dortmunder Zoo. Von Tierpflegern des Dortmunder Zoos wird es aufgezogen und gefüttert. Dabei hilft eine Handpuppe.

Am 28. Februar ist das Königsgeier-Küken aus seinem Ei geschlüpft. Das elterliche Königsgeier-Paar habe in der Vergangenheit nicht selten sein Gelege selbst beschädigt, schreibt der Zoo in einem Facebook-Post zu dem Jungtier. Deshalb hat sich der Zoo entschlossen, das Anfang Januar gelegte Ei in einer Brutmaschine auszubrüten und anschließend selbst aufzuziehen.

Handpuppe hilft beim Füttern

Im Post ist auch ein Video, es zeigt das Königsgeier-Küken bei der Fütterung – und eine Handpuppe. Die gleicht einem erwachsenen Königsgeier, „um den jungen Greifvogel nicht zu sehr auf Menschen zu prägen“, wie es in dem Post heißt.

Die Aufzucht des Kükens verlaufe bisher gut. Auch zu erkennen an seinem gesunden Appetit. Anfangs wurde der Jungvogel noch von den Tierpflegern mit einer Pinzette gefüttert, mittlerweile isst er aber eigenständig aus einer Schüssel.

Ähnlich läuft es auch für Königsgeier, die bei ihren Eltern aufwachsen. Zunächst füttern die Elternvögel ihren Nachwuchs direkt mit dem Schnabel, später legen sie die Nahrung nur noch vor dem Küken ab. Also alles ganz normal.

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