Feuerwehr im Einsatz

Mit Video: Gasleck in der Innenstadt – Anwohner mussten Häuser verlassen

Bei Bauarbeiten in der Dortmunder Innenstadt ist am Donnerstag ein Leck in einer Gasleitung aufgetreten. Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Weitere sollten Fenster und Türen schließen.
Ein Gasleck ist bei Bauarbeiten auf der Rheinischen Straße entstanden. © Robin Albers

Bei Bauarbeiten an der Langen Straße ist am Donnerstag (14. Oktober) eine Gasleitung von einem Bagger beschädigt worden. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurden um etwa 9.45 Uhr alarmiert.

Als die Einsatzkräfte eintrafen sei das austretende Gas deutlich zu hören und riechen gewesen.

Explosionsgefahr wurde eingedämmt

Die Feuerwehr habe dann „typische Maßnahmen ergriffen“: Die Lange Straße und angrenzende Straßen wurden großräumig gesperrt. Zur Sicherheit wurden insgesamt sieben Wohnhäuser im Umfeld der Baustelle an der Ecke zur Dorotheenstraße geräumt. Die Anwohner wurden in eine nahegelegene Gaststätte gebracht und dort betreut.

Anwohner in der Umgebung wurden angewiesen Fenster und Türen zu schließen. Außerdem wurde brennbares Gefahrgut wie Autos oder Baumaterialien aus der unmittelbaren Nähe beseitigt. Zunächst sei es aber darum gegangen, die Explosionsgefahr einzudämmen.

Mitarbeiter vom städtischen Versorger Donetz suchten vor Ort nach der genauen Ursache des Lecks. Die Suche gestaltete sich als kompliziert: Ein Donetz-Sprecher erklärte, dass es zunächst keinen Schieber in der Nähe gegeben habe, um das Gasleck abzuriegeln. Deswegen mussten Tiefbauarbeiten vorgenommen werden, das Leck wurde mit einem Blasensetzgerät abgedichtet, um den Schaden zu beseitigen.

Für die Arbeiten musste die Gasversorgung für anliegende Gebäude gekappt werden. Um 16.30 Uhr gab Donetz dann Entwarnung. Die Arbeiten waren beendet. Die Anwohner konnten zurückkehren.

An dieser Baustelle ist das Gasleck aufgetreten.
An dieser Baustelle ist das Gasleck aufgetreten. © Robin Albers © Robin Albers

Am Nachmittag konnten bereits viele Anwohner in ihre Wohnung zurückkehren, nachdem Donetz diese mit Messgeräten auf Gas überprüfte. Nur noch drei der sieben Gebäude mussten bis dahin geräumt bleiben.