Mobilfunkanbieter rüstet Netzkapazität für das Pokémon-Go-Festival im Westfalenpark auf

Zusätzlliche Mobilfunkstationen

Vier Tage lang findet ab Donnerstag (4.7.) das Pokémon-Go-Festival im Westfalenpark statt – eine große Herausforderung für das Mobilfunknetz. Ein Anbieter hat nun dort seine Netzkapazität ausgebaut.

von Patricia Friedek

Dortmund

, 03.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Mobilfunkanbieter rüstet Netzkapazität für das Pokémon-Go-Festival im Westfalenpark auf

Zum Themendienst-Bericht «Pokémon Go: Irre Monsterjagd mit Suchtpotenzial und einigen Risiken» von Till Simon Nagel vom 13. Juli 2016: Die kleinen Pokémon tauchen beim Spaziergang gelegentlich am Wegesrand auf. Dieser Traumato wird mit ein paar schnelle Pokéballwürfen eingefangen. (Bild vom 13.07.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Andrea Warnecke | Verwendung weltweit © picture alliance / dpa-tmn

Der Mobilfunkanbieter Vodafone reagiert auf das geplante Pokémon-Festival im Westfalenpark am Donnerstag (4.7.). Für die rund 170.000 erwarteten Besucher baut der Anbieter ein stabiles Mobilfunknetz: drei zusätzliche Mobilfunkstationen mit bis zu 20 Meter hohem Mast sollen dafür temporär errichtet werden, um das Netz zu verstärken.

225 Megabit pro Sekunde

Die bestehenden Mobilfunkstationen hat Vodafone im Bereich des Festivals auf Geschwindigkeiten von bis zu 225 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) technisch aufgerüstet. Durch die zusätzlichen Mobilfunkstationen erhöht der Telekommunikationskonzern die Netzkapazitäten um den Westfalenpark um bis zu 1,2 TeraByte pro Tag, sodass Bandbreiten bis zu 225 Mbit/s auch bei solchen Besucherströmen erreicht werden können. Somit können die Besucher in Highspeed-Geschwindigkeit surfen.

Große Herausforderungen

Die vier Eventtage stellen für das Mobilfunknetz eine große Herausforderung dar, denn die erwarteten Besucherströme transportieren gewaltige Datenmengen. Die Spieler machen sich mit dem Smartphone auf die Suche nach virtuellen Pokémons, verbinden sich mit anderen Besuchern, um Aufgaben zu lösen, und teilen ihre Erlebnisse in Form von Videos und Fotos via Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, WhatsApp und Co.

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